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Uckermark Seltene Sichtung: Elch spaziert durch Nationalpark in der Uckermark
Lokales Uckermark Seltene Sichtung: Elch spaziert durch Nationalpark in der Uckermark
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11:28 09.08.2019
Ein Elchbulle im Nationalpark Unteres Odertal. Quelle: Tim Bornholdt
Criewen

Überraschung am frühen Morgen im Nationalpark Unteres Odertal: In der Nähe von Criewen (Uckermark) wurde ein Elchbulle gesichtet. Er passierte die Landstraße 284 und spazierte dann weiter in südwestliche Richtung. Einem Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung gelang es, das imposante Tier zu fotografieren und zu filmen.

Sichtungen eher im Herbst

Elchbeobachtungen im unteren Odertal seien an sich nicht ungewöhnlich, heißt es aus dem Umwelt- und Agrarministerium. Die Beobachtungen konzentrierten sich allerdings auf den Herbst, meist September, wenn junge Elchbullen in der Brunftzeit von Ost nach West wanderten. Bisher siedelten sich die Elche aber nicht auf der deutschen Seite an, sondern wanderten in der Regel zurück in ihre polnischen Ausgangsreviere.

„Mit der Entwicklung von Wildnisgebieten im unteren Odertal werden die Lebensbedingungen zunehmend "elchfreundlicher", so dass die größte europäische Hirschart vielleicht irgendwann einmal im Nationalpark Unteres Odertal zu Hause sein wird“, erklärt das Umweltministerium.

Elchkühen mit ihren Kälbern bekommen Spaziergänger dagegen nur selten zu sehen, im Nationalpark glückte eine solche Sichtung zuletzt 2002.

Von MAZonline/dpa

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