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Lokales Zum vierten Mal im Sperrkreis 2016
Lokales Zum vierten Mal im Sperrkreis 2016
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10:11 14.12.2016
Firma in Familie: Chef Günter Koczessa mit Ehefrau Susanne und Tochter und Geschäftsführerin Kathrin Koczessa. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

„Hut ab vor denen, die den Job machen“, sagt Susanne Koczessa. „Diese Arbeit der Bombenentschärfung ist riskant und eine wahre Herausforderung. Wir sehen die Männer hier hinten ja immer. Seit Wochen sind sie unterwegs.“

Allein in diesem Jahr waren die Mitarbeiter des Unternehmens Güterkraftverkehr & Spedition von Günter Koczessa viermal im Sperrkreis und damit evakuiert. Fünfmal in einem der Jahre zuvor. Ihr Unternehmen mit 22 Mitarbeitern, davon fünf Azubis, befindet sich auf dem Grundstück, auf dem in einiger Entfernung die sechs Blindgänger geortet worden sind und von denen am heutigen Mittwoch Nummer vier entschärft werden soll – in der Lehnitzstraße 73. Seit 25 Jahren ist das Unternehmen am Standort, das unter anderem für den Pharmariesen Takeda vis a vis auf Achse ist.

„So ein Riesenproblem sind die Sperrkreise für uns aber nicht. Das ist alles organisierbar“, sagt Geschäftsführerein Kathrin Koczessa. „Alle Infos gibt es aufs Handy. Man kann ja heute überall arbeiten.“ Und die Fahrer sind sowieso international unterwegs. Sie schreibe auch rechtzeitig die Geschäftspartner an: „Die wissen schon, na, ist bei euch schon wieder Bombenstimmung?“ frotzeln sie. Es werde auch viel im Büro an solchen Tagen vorgearbeitet.

„Sicher, das ist immer wieder eine Herausforderung, aber das Wichtigste ist auch heute, dass nichts passiert und alles für alle gut geht“, findet nicht nur Susanne Koczessa.

Von Heike Bergt

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