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Aktuelles Energie-Riegel für die Radtour selber machen
Mehr Essen & Trinken Aktuelles Energie-Riegel für die Radtour selber machen
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11:52 30.04.2019
In den selbst gemachten Energie-Riegeln stecken Zutaten wie Haferflocken, Honig und Nüsse, die Kraft geben zum Weiterstrampeln. Quelle: Kathrin Runge
Wörthsee

Die Kehle ist trocken, die Knochen langsam müde - spätestens nach zwei Stunden im Sattel wird es Zeit für einen kleinen Energie-Schub. Doch wer will für die geplante Fahrradtour gleich mit einem ganzen Picknickkorb losstrampeln? Ein Snack zum Auftanken sollte reichen.

Also her mit dem Schokoriegel? "Bloß nicht, der wäre nicht nur eine Kalorienbombe, sondern enthält viel zu viel Zucker und ist nach 15 Minuten wieder verpufft", erklärt Ökotrophologin Monika Bischoff vom Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention in München. Durch übermäßige Insulin-Ausschüttung rast der Blutzucker schnell in den Keller - statt neuer Energie droht eher ein Hungerast. Besser sind Energie-Riegel. Und weil die etwa für ein Radlerquartett ganz schön ins Geld gehen können, kommen selbst gemachte Riegel in anstrengenden Momenten genau recht.

"Haferflocken-Riegel sind fix angerührt und gebacken. Man benötigt keinen Mixer und nur wenige Zutaten", sagt Food-Bloggerin

Kathrin Runge. Die Back-Spezialistin hat ein Grundrezept für Energy Bars entwickelt, das aus Haferflocken, Butter, Honig, Zucker, Kernen bzw. Nüssen sowie Trockenfrüchten besteht und je nach Geschmack abgewandelt werden kann.

Und so geht's: Für etwa 15 Riegel werden 150 g Butter in einem Topf geschmolzen und mit 140 g Honig sowie 70 g braunem oder Kokosblütenzucker verrührt. Dann kommt der Topf vom Herd und 270 g zarte Haferflocken unter die Masse. Schließlich werden 80 g Nüsse oder Samen sowie 70 g getrocknete Früchte wie Cranberrys oder Datteln untergehoben. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und rund 23 bis 25 Minuten bei 175 Grad backen. Noch warm 15 Riegel daraus anschneiden und abkühlen lassen. "Erst dann komplett durchschneiden", rät Runge.

Für Leckermäulchen, die es weniger süß mögen, hat Monika Bischoff einen Vorschlag: "Ich würde dann den Zucker weglassen und die Hälfte der Cranberrys durch Mandeln ersetzen. Das bringt statt Fruchtzucker mehr Eiweiß und somit noch mehr Energie", schlägt die Ökotrophologin vor.

dpa

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