Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Aktuelles Kartoffeln vor dem Kochen besser schälen
Mehr Essen & Trinken Aktuelles Kartoffeln vor dem Kochen besser schälen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:42 29.01.2019
Großzügig wegschneiden: In den Keimen von Kartoffeln steckt der Giftstoff Solanin. Quelle: Andrea Warnecke
Anzeige
München

Wer Kartoffeln ungeschält isst, läuft Gefahr, erhöhte Mengen an Solanin aufzunehmen. Das ist ein natürlicher Giftstoff, der sich direkt unter der Schale und vor allem in den Keimen bildet, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

Gerade in falsch gelagerten Kartoffeln kann der Solaningehalt auf gesundheitsschädliche Mengen ansteigen. Die Folgen machen sich in gereizten Schleimhäuten, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen bemerkbar. Deshalb sollten grüne Stellen und "Augen" immer großzügig weggeschnitten werden.

Anzeige

Das Tückische: Solanin ist hitzebeständig und bleibt auch beim Kochen, Braten oder Frittieren größtenteils erhalten. Die Verbraucherschützer raten daher, Kartoffeln möglichst in lichtundurchlässigen Verpackungen zu kaufen, etwa in Papiertüten. Anschließend sollten sie kühl und dunkel gelagert werden, beispielsweise in Keller oder Speisekammer. Ist das nicht möglich, ist es besser, nur kleine Mengen zu kaufen und zügig zu verbrauchen.

Großflächig grüne oder stark ausgekeimte Kartoffeln sollten nicht mehr verzehrt werden. Das Kochwasser von Kartoffeln sei auch nicht weiter verwendbar, da Solanin zum Teil ins Wasser übergeht.

dpa