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MADS - Medien an der Schule DRK hilft bei Berufsorientierung
Mehr MADS - Medien an der Schule DRK hilft bei Berufsorientierung
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16:29 01.04.2019
Ailine Lehmann vom DRK (stehend) mit den Schülern beim Workshop an der Schule am Waldblick in Mahlow. Quelle: Andrea von Fournier
Mahlow

Auf die Frage, woher die Jugendlichen das DRK kennen würden, schnellten die Hände der im Kreis Sitzenden hoch. Die meisten erlebten den sozialen Akteur in Seniorenheimen, in Kitas oder bei der häuslichen Pflege der Großmutter nach Krankheit. „Ich habe beim DRK das Schulpraktikum in einem Altenheim und einer Kita absolviert“, so Neuntklässlerin Dilara. Justins Mutter war in Saalow sogar für das DRK tätig.

DRK: Sind als großer Träger verpflichtet, unsere Arbeit vorzustellen

Katrin Tschirner und Ailine Lehmann, Mitarbeiterinnen des DRK-Kreisverbands „Fläming-Spreewald“, hatten sich am Freitag in der Mahlower „Schule am Waldblick“ zur Berufsorientierung im sozialen Sektor eingefunden. Innerhalb des MAZ-Medienprojekts MADS können die Schulen das DRK und weitere Arbeitgeber der Region als Ansprechpartner für ihre Klassen gewinnen. „Als großer sozialer Träger haben wir die Verpflichtung, unsere Arbeit vorzustellen, über uns zu berichten“, so Katrin Tschirner.

Beate Hasener (r.) überlegt mit Schülern, welche Kompetenzen man braucht, daneben Katrin Tschirner (2.v.r.) MADS Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Die Lehrerin Beate Hasener, die mit ihrem Kollegen Lars Bause für den Schwerpunkt „Berufsorientierung“ in der Mahlower Schule verantwortlich ist, hatte neun Schülern der Klassen acht bis zehn zu der für zwei Schulstunden konzipierten Informationsveranstaltung gewonnen. Sie betonte, dass nur Jugendliche mit Interesse an sozialen Berufen gekommen seien, manche waren schon im Vorjahr bei einem ähnlichen Angebot dabei. Denn ganz schnell können und sollen sich die Heranwachsenden nicht für den Beruf entscheiden. Was sie an Voraussetzungen mitbringen müssen, welche Tätigkeitsfelder das DRK abdeckt und welche Ausbildungen angeboten werden, war Inhalt der Doppelstunde.

Filme zur Einführung

Zwei kurze Filme über das DRK führten die Schüler gleich mitten in die Thematik. Anschließend wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen sich die Jugendlichen über notwendige Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen austauschen sollten. Diese wurden auf Pappkarten notiert. Beate Hasener und die DRK-Mitarbeiterinnen standen den Schülern während der Diskussion zu Seite. „Sie meinen sowas wie Teamfähigkeit, oder?“, vergewisserte sich Kevin. „Genau! Schreibt so viele Kompetenzen auf, wie Euch einfallen, wir sortieren sie dann“, erklärte Katrin Tschirner. Danach wurden die Karten der Schüler, auf denen Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Geduld oder Hilfsbereitschaft standen, den Arbeitsbereichen Behinderten-, Flüchtlings- oder Seniorenhilfe sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen zugeordnet.

Viele Voraussetzungen

Da staunten Teska, Lara und Michelle nicht schlecht: Die geforderten Kompetenzen glichen sich, egal ob man mit Alt oder Jung, mit Gesunden oder Kranken arbeitet, weil man sich in den sozialen Berufen mit Menschen beschäftigt.

Doch auch die formalen Voraussetzungen spielten für die Schüler eine Rolle: „Brauche ich als Sozialassistent einen erweiterten Hauptschulabschluss?“ wollte Michelle wissen. „Eine Senioreneinrichtung wäre wohl nichts für mich, ich bin sehr emotional, und dort stirbt auch mal jemand“, resümierte Dilara für sich.

Von Andrea von Fournier

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