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Berlin 13-Jähriger in Berlin mit Messer getötet: Täter stellt sich
Nachrichten Berlin

13-Jähriger in Berlin mit Messer getötet: Täter weiter auf Flucht

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15:03 02.11.2020
Trauer in Berlin: In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November wurde im Monbijoupark ein 13-jähriger Junge von einem Mann erstochen. Quelle: imago images/JeanMW
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Berlin

Zwei Tage nachdem ein 13-jähriger Junge in Berlin erstochen wurde, hat sich ein 41-jähriger Mann als Täter der Polizei gestellt. Der Mann meldete sich in Begleitung eines Anwalts bei der Mordkommission, wie Staatsanwaltschaft und ein Polizeisprecher mitteilten. „Bislang gibt es keine Erkenntnisse zu der Ursache der Auseinandersetzung, insbesondere keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv“, so die Staatsanwaltschaft bei Twitter.

Der Verdächtige hat die türkische Staatsangehörigkeit. „Die Ermittlungen dauern an, weitere Details können derzeit nicht veröffentlicht werden.“ Der getötete 13-Jährige gehörte zu einer siebenköpfigen Gruppe vor allem von Kindern und Jugendlichen, die am Samstagabend gegen 22.40 Uhr in Berlin-Mitte unterwegs war.

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22-Jähriger schwer verletzt

In einem Tunnel am Monbijoupark gegenüber der Museumsinsel kam es nach Zeugenberichten zu einem Streit zwischen der Gruppe und einem Mann. Dabei soll der Mann den Jungen sowie einen 22-jährigen Mann mit einem Messer gestochen haben. Der 13-Jährige starb am Tatort. Der 22-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchtete.

 

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Fotos zeigen eine Kerze und Blumen, die in der Unterführung zum Monbijoupark für den getöteten Jungen abgelegt wurden.

Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hatte am Sonntag mitgeteilt, der Junge werde obduziert, um aus den Verletzungen Rückschlüsse auf Einzelheiten des Tatablaufs zu erhalten.

Von RND/dpa