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Berlin Berlin: Mann nach Streit vor einfahrende U-Bahn gestürzt und getötet
Nachrichten Berlin Berlin: Mann nach Streit vor einfahrende U-Bahn gestürzt und getötet
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13:36 30.10.2019
In Berlin ist ein Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestürzt und getötet worden. (Symbolfoto) Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
Berlin

Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen an einem Berliner U-Bahnhof ist ein Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und tödlich verletzt worden. Eine Mordkommission hat nach der Tat in der Nacht zum Mittwoch die Ermittlungen aufgenommen, wie die Polizei mitteilte. Zur Identität des Opfers und der anderen beteiligten Personen machte die Polizei zunächst keine Angaben, mittlerweile ist die Identität jedoch geklärt. Der oder die Täter sollen entkommen sein.

Nach einem unbestätigten Bericht der „Berliner Zeitung“ (online) soll das Opfer dazwischen gegangen sein, als zwei Männer einen Rollstuhlfahrer berauben wollten. „Daraufhin griffen die beiden Täter den jungen Mann massiv an. Als der U-Bahn-Zug in Richtung Hermannstraße einfuhr, stießen sie ihn davor“, berichtet die Zeitung. Das Blatt berief sich auf Ermittlerkreise und Angaben von Zeugen.

Das Kottbusser Tor ist ein wichtiger Umsteigebahnhof in Berlin, seit vielen Jahren berüchtigt wegen Kriminalität und Drogen. Dort kreuzen sich die überirdisch verlaufende Linie U1 und die U8. Auf dem Bahnsteig der U8 halten sich öfters Gruppen von Abhängigen und Obdachlosen auf.

Bundesweit sorgen Angriffe auf Bahnhöfen immer wieder für Entsetzen. 2016 starb in Berlin eine 20-Jährige, nachdem sie von einem psychisch kranken Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen wurde. Im Juli dieses Jahres war ein achtjähriger Junge im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden ICE in den Tod gestoßen worden.

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