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Berlin Bergung nach 2,5 Stunden: Beim Eisbaden verunglückter Mann gestorben
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Berlin: Verunglückter Eistaucher aus Treptower Park stirbt im Krankenhaus

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10:12 11.02.2021
Einsatzkräfte der Feuerwehr bereiten sich auf ihren Einsatz am Karpfenteich im Treptower Park vor.
Einsatzkräfte der Feuerwehr bereiten sich auf ihren Einsatz am Karpfenteich im Treptower Park vor. Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
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Berlin

Nach seiner Bergung aus einem vereisten Teich im Treptower Park in Berlin ist ein 43 Jahre alter Mann im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit.

Der Mann war am Mittwoch für ein Eisbad mit zwei Frauen und einem weiteren Mann in das „Karpfenteich“ genannte Gewässer im Ortsteil Alt-Treptow gestiegen. Dabei ging er ersten Erkenntnissen zufolge unter und blieb zunächst verschwunden. Erst zweieinhalb Stunden später fanden Rettungstaucher den Vermissten, der in dem eisigen Wasser nur eine Badehose trug. Der Mann wurde reanimiert und kam stark unterkühlt in ein Krankenhaus.

Feuerwehr warnt vor Betreten der Eisflächen – und vor dem Baden

Die Polizei ging am Mittwoch von einem Unfall aus. Laut den Beamten waren neben dem Verunglückten noch ein 44-jähriger Mann und zwei Frauen (55 und 21 Jahre) im Wasser. Sie sollen sich über ins Eis gehauene Löcher in den Teich begeben haben. Eine der Frauen und zwei hinzukommende Männer versuchten den Angaben zufolge, den Eisbader zu retten. Dabei verletzten sich die beiden Männer leicht. Die Feuerwehr war zeitweise mit 50 Kräften im Einsatz.

Es war nicht der einzige Einsatz für die Feuerwehr am Mittwoch an einem Berliner Gewässer. An der Krummen Lanke hatten Passanten Kleidung am Ufer gefunden. Auch dort nahmen zwei Menschen ein Eisbad. Weitere Details gab es zunächst nicht. Auf dem Weißen See brach kurze Zeit später eine weitere Person ins Eis. Als die Feuerwehr eintraf, war die Person schon wieder am Ufer. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie der Sprecher sagte.

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Die Feuerwehr warnte davor, Eisflächen zu betreten und appellierte an die Berliner, nicht leichtsinnig zu sein. „Das Baden im Eis ist lebensgefährlich“, sagte der Sprecher. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren zu informieren.

Von RND/dpa