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Berlin Wirtschaftsverwaltung setzt auf die Rückkehr der Touristen
Nachrichten Berlin Wirtschaftsverwaltung setzt auf die Rückkehr der Touristen
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07:24 22.05.2020
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Berlin

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hofft, dass Touristen bald wieder Geld in Berlins Kassen bringen. Der Tourismus sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt, teilte die Wirtschaftsverwaltung mit. «Mit einem jährlichen Bruttoumsatz von 11,5 Milliarden Euro trägt die Tourismusbranche 6,7 Prozent zum Berliner Volkseinkommen bei.» Im vergangenen Jahr kamen rund 14 Millionen Touristen nach Berlin, die Zahl der Übernachtungen stieg auf 34,1 Millionen. Ab dem 25. Mai dürfen in Berliner Hotels und Pensionen wieder Touristen übernachten, nachdem das wegen der Corona-Pandemie seit dem 18. März verboten war.

«Berlin gewinnt Lebendigkeit zurück. Der Tourismus ist für die Metropole Berlin eine besondere Branche – wirtschaftlich und kulturell für das Lebensgefühl unserer offenen und gastfreundlichen Stadt», sagte Pop. «Ich freue mich, dass wir nun erste Schritte der Öffnung gehen können.»

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Verwaltung setzt auf innerdeutsche Touristen

Nach Einschätzung der Wirtschaftsverwaltung ist die Branche, die von Begegnung und sozialem Miteinander lebe, zwangsläufig länger als andere von den Einschränkungen betroffen. Wenn das Reisen wieder möglich sei, sei Tourismus aber der schnellste und wirksamste Hebel für Berlin, wieder Geld in die Kassen zu bringen.

Bis wieder Übernachtungszahlen wie 2019 erreicht sind, wird es nach Meinung der Wirtschaftsverwaltung noch eine Weile dauern. Dass Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wieder touristische Gäste aufnehmen dürfen, biete den Unternehmen eine erste Perspektive. «Wir sprechen insbesondere im ersten Schritt die innerdeutschen Touristen an, die uns gut mit der Bahn erreichen», so die Senatsverwaltung. Städteverträglicher, nachhaltiger Tourismus werde in der Zeit nach Corona noch wichtiger.

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Von RND/dpa

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