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Berlin Berlin verschärft Maskenpflicht in Bussen und Bahnen – 2G plus auch für Freizeit und Sport
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Berlin verschärft Maskenpflicht in Bussen und Bahnen – 2G plus auch für Freizeit und Sport

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14:31 11.01.2022
Berlin: Eine Reisende steht mit FFP2-Maske am U-Bahnhof Brandenburger Tor und wartet auf die einfahrende Bahn.
Berlin: Eine Reisende steht mit FFP2-Maske am U-Bahnhof Brandenburger Tor und wartet auf die einfahrende Bahn. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
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Berlin

In Berlin gilt künftig eine verschärfte Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Nach einem Beschluss des Senats ist im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) künftig das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben, wie die Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung bekannt gab. Die Berliner Infektionsschutzverordnung wurde entsprechend verändert.

Die strengeren 2G-plus-Zugangsregeln wegen der Corona-Pandemie gelten in Berlin nicht nur für die Gastronomie. Giffey nannte am Dienstag auch den Kulturbereich mit Theatern oder Opern, den Sport- und den Freizeitbereich sowie Veranstaltungen.

Die Regeln gelten demnach ab zehn Teilnehmern und nicht für Kinder unter 14. Zutritt zu all diesen Angeboten haben ab Samstag (15. Januar) nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Test. Für den Einzelhandel gilt hingegen vorerst weiter 2G. Zutritt haben also Geimpfte und Genesene.

Für Einzelhandel gilt weiter 2G

Für den Einzelhandel gilt hingegen vorerst weiter 2G. Zutritt haben also Geimpfte und Genesene. Eine Verschärfung auf 2G plus sei im Senat diskutiert, aber nicht beschlossen worden, so Giffey. Das sei aber nicht vom Tisch, sondern ein möglicher zusätzlicher Schritt.

Aus Sicht des Senats sind strengere Corona-Regeln wegen der deutlichen Zunahme bei den Infektionszahlen geboten. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin am Dienstag bei 737,2, kurz nach Weihnachten waren es noch weniger als 300. Wegen der Feiertage gab es allerdings weniger Corona-Tests und verspätete Meldungen.

Berlin liegt damit im Vergleich der Bundesländer auf dem zweiten Platz. Nur in Bremen wurde am Dienstag eine höhere Zahl errechnet. Alle anderen Bundesländer lagen darunter. Der Durchschnitt in Deutschland betrug knapp 388.

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In den Tagen zuvor lag der Wert in Berlin noch unter 700. Nach Weihnachten hatte die Inzidenz noch weniger als 300 betragen. Im Bezirk Neukölln zeigte der Lagebericht des Senats am Dienstag sogar einen Inzidenzwert von rund 1114 an. Marzahn-Hellersdorf lag hingegen bei knapp 372.

Neben der roten Ampel für den Inzidenzwert stand auch die Ampel für die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz bei einem Wert von 10,6 auf Rot. Hier geht es darum, wie viele infizierte Menschen in Krankenhäuser eingewiesen werden. Die Ampel für die Auslastung der Betten für Intensivpatienten zeigte Gelb bei einem Wert von 19,1.

Von RND/dpa