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Berlin Einzelhandel pessimistisch: „Eigentlich müssten wir zumachen“
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Berliner Einzelhandel pessimistisch: „Eigentlich müssten wir zumachen“

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20:47 03.04.2021
Aufgrund der Corona-Pandemie wird in Berlin ein negativer Corona-Test zum Einkaufen in Geschäften, für Besuche im Friseur- oder Kosmetiksalon, in Museen und Galerien benötigt.
Aufgrund der Corona-Pandemie wird in Berlin ein negativer Corona-Test zum Einkaufen in Geschäften, für Besuche im Friseur- oder Kosmetiksalon, in Museen und Galerien benötigt. Quelle: Fabian Sommer
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Die neuen Corona-Regeln haben dem Einzelhandel in Berlin einen Verkaufstag mit weitgehend leeren Läden zwischen den Feiertagen beschert. „Die Auslastung lag zwischen zwei und zehn Prozent“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Samstag.

„So bringt das nichts, das kann kein Modell für länger sein.“ Die Kosten lägen für solche Nachfrage zu hoch. „Eigentlich müssten wir die Bude zumachen“, umschrieb Busch-Petersen die Stimmung in vielen Häusern. Aus Sicht des Einzelhandels hätte es früher eine Teststrategie geben müssen, kritisierte er.

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Tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest notwendig

Wer shoppen will, muss seit Mittwoch einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest in Geschäften vorweisen, ebenso für Besuche im Friseur- oder Kosmetiksalon, in Museen und Galerien. Davon ausgenommen sind Supermärkte, Apotheken oder Drogerien, die auch im Lockdown offen waren. Der Senat versteht die Regelung trotz steigender Corona-Zahlen als Alternative zu neuerlichen Schließungen.

Von dpa/RND