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Berlin Medienbericht: Plant Berlin drastischere Kontaktbeschränkungen?
Nachrichten Berlin

Corona: Berlin plant nach Medienbericht drastische Kontaktbeschränkungen

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14:27 17.10.2020
16.10.2020, Berlin: Zahlreiche Besucher gehen über den Wochenmarkt am Maybachufer in Neukölln. Der Berliner Bezirk Neukölln führt seit mehreren Tagen die Liste der deutschen Kreise und Bezirke mit dem höchsten Inzidenzwert an. Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Berlin

Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus plant der Berliner Senat laut „Tagesspiegel“ eine drastische Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Das gehe aus dem finalen Entwurf der neuen Infektionsschutzverordnung vor, berichtet die Zeitung (Samstag). Zudem solle eine Maskenpflicht auf Märkten und anderen belebten öffentlichen Plätzen eingeführt werden. Beschlossen ist das aber noch nicht, die neuen Regeln stehen am Dienstag auf der Agenda.

Auf Anfrage äußerten sich dazu am Samstag weder die Senatskanzlei noch die Gesundheitsverwaltung. Hintergrund sind die rasant steigenden Fallzahlen in der Hauptstadt. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner stieg in den vergangenen sieben Tagen auf 83,2 (Stand Freitagabend). Damit liegt Berlin weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50.

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Maximal fünf Personen im öffentlichen Raum, nur zwei Hausalte

Nach Informationen des „Tagesspiegels“ sieht der Entwurf vor, dass sich ab nächster Woche maximal fünf Personen gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen – oder mehrere Angehörige zweier Haushalte. Ausgenommen davon seien sportliche Aktivitäten. Bislang galt die Fünf-Personen-Begrenzung zeitlich zwischen 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr.

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Die bisherige Personenobergrenze bei Veranstaltungen soll den Plänen zufolge bestehen bleiben: Bis Ende des Jahres seien Veranstaltungen im Freien mit bis zu 5000 Personen erlaubt, in geschlossenen Räumen bis zu 1000 Personen. Weiterhin möglich sein sollen auch private Veranstaltungen und Feiern bis zu 50 Personen im Freien und bis zu zehn Personen in geschlossenen Räumen. Dafür muss ein Hygienekonzept vorliegen und eine Anwesenheitsdokumentation geführt werden.

Von dpa