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Berlin 18 Corona-Infektionen in Neuköllner Kneipe – Bar gibt sich selbstkritisch
Nachrichten Berlin

Corona-Infektionen im Brauhaus Neulich: Berlin sucht nach Gästen

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13:08 31.07.2020
Die Stadt Berlin sucht nach Gästen vom Brauhaus Neulich, nachdem sich mehrere Besucher mit Covid-19 infiziert haben. Quelle: Fabian Sommer/dpa
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Berlin

Trotz falsch oder unvollständig hinterlegter Kontaktdaten haben sich nach dem Bekanntwerden von Corona-Infektionen in der Neuköllner Kneipe Brauhaus Neulich weitere Besucher bei Behörden gemeldet. Es hätten einige Menschen, auch aus anderen Bezirken angerufen, sagte ein Mitarbeiter des Bezirksamts Neukölln am Mittwoch auf Anfrage.

Die Zahl der positiv getesteten Menschen habe sich bisher nicht weiter erhöht, es dauere bis zum Vorliegen der Ergebnisse.

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Gäste sollen sich beim Gesundheitsamt melden

Das Gesundheitsamt hatte am Dienstag erklärt, 18 Fälle stünden mit dem Brauhaus Neulich im Schillerkiez in Zusammenhang. Menschen, die zwischen dem 16. und 18. Juli dort waren, wurden um Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt gebeten.

In dem Fall ist nach Bezirksangaben unklar, wer wen angesteckt hat: Aufgefallen sei die Häufung, weil ein Gast aus Friedrichshain-Kreuzberg Symptome entwickelt hatte. Auch ein Mitarbeiter der Kneipe wurde nach Bezirksangaben positiv getestet.

Bar geht selbstkritisch mit dem Fall um

Das Brauhaus erklärte in einer Stellungnahme im Internet, Gäste auf die Registrierung per QR-Code oder Link hingewiesen zu haben. „Dabei haben wir sehr stark auf die Eigenverantwortung der Gäste gesetzt – was sich im Nachhinein nun leider als Fehler erwiesen hat“, hieß es. „Durch die vielen Lockerungen der letzten Zeit und die allgemeine Stimmung in Berlin ist wohl auch in unserer Location sehr schnell ein falsches Bild entstanden“, das den Ernst der Lage untergraben habe.

„Wir möchten uns deshalb auch noch mal aus tiefstem Herzen bei allen entschuldigen, die dadurch gefährdet worden sind!“, so das Brauhaus Neulich. Nach freiwilliger Schließung wolle man mit einem strengeren Konzept weitermachen.

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Von RND/dpa