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Berlin Berliner Senat sieht keine schnellen Corona-Lockerungen
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Corona: Wann gibt es Lockerungen in Berlin?

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14:59 23.02.2021
Der Berliner Senat will heute über Kriterien für Lockerungen diskutieren. (Symbolbild)
Der Berliner Senat will heute über Kriterien für Lockerungen diskutieren. (Symbolbild) Quelle: Kira Hofmann/dpa
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Berlin

Der Berliner Senat sieht angesichts der Corona-Infektionslage und neuer Gefahren durch Virus-Mutationen noch nicht die Zeit für rasche Lockerungen gekommen. Das machten die Vize- Regierungschefs Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne) am Dienstag nach der Senatssitzung deutlich und verwiesen darauf, dass der wochenlange Rückgang bei den Neuinfektionen inzwischen nicht mehr zu beobachten ist.

„Wir sind in einer ganz schwierigen Zwischensituation“, sagte Kultursenator Lederer. „Und die Antworten darauf, wie man mit dieser Situation umgeht, die sind noch nicht gefunden.“ Er wundere sich deshalb, dass manche Bundesländer schon wieder Ankündigungen machten. „Wir werden das nicht tun, sondern wir werden weiterhin versuchen, in einheitlichem Vorgehen mit den anderen Bundesländern zu agieren.“ Auch in Brandenburgs Kabinett wird heute über mögliche Lockerungen diskutiert.

„Weg zur Inzidenz 35 nicht erkennbar“

Wirtschaftssenatorin Pop sagte, der Senat stehe zur begonnenen schrittweisen Schulöffnung und zu den Lockerungen für Friseure, die ab 1. März öffnen dürfen. Weitere Lockerungen seien nicht diskutiert worden, sondern ein Stufenplan, „der auch die 35-er-Inzidenz in den Blick nimmt“. Der zuvor bekanntgewordene Plan sieht signifikante Lockerungsschritte erste ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche vor.

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„Es ist zurzeit nicht der lineare Weg zur Inzidenz 35 erkennbar“, so Pop. Das liege wohl am zunehmenden Anteil der ansteckenderen Virus- Mutationen. „So dass diese Stufen- und Öffnungsperspektive eben eine Perspektive ist, aber nichts, was in den nächsten Tagen beschlossen werden kann.“

Von RND/dpa