Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Berlin Kaufhof-FiIliale in Lichtenberg ist gerettet
Nachrichten Berlin

Die Kaufhof-FiIliale in Berlin-Lichtenberg ist gerettet 

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:59 17.07.2020
Kundgebung gegen die angekündigte Schließung im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen Quelle: Jens Kalaene/dpa
Anzeige
Berlin

Die Zahl der von der Schließung bedrohten Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen sinkt weiter. Der GKK-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jürgen Ettl sagte der Deutschen Presse-Agentur, nach Zugeständnissen der Vermieter sei auch die Schließung der Warenhäuser in Berlin-Lichtenberg (Ringcenter), in Bielefeld, im Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg, in Leonberg, in Nürnberg-Langwasser und in Singen vom Tisch. Damit seien gut 500 weitere Arbeitsplätze gerettet.

Die Zahl der von der Schließung bedrohten Filialen sinkt damit von ursprünglich 62 auf 50. Ettl betonte gleichzeitig, er hoffe, dass es gelingen werde noch weitere Filialen vor der Schließung zu bewahren. „Aufgeben ist für uns keine Option.“

Anzeige

Auch für Potsdam gibt es eine Perspektive

Bereits Anfang Juli hatte GKK nach Zugeständnissen der Vermieter mitgeteilt, dass es für sechs Filialen auf der ursprünglichen Todesliste doch eine wirtschaftliche Perspektive gebe: Neben Karstadt in der Brandenburger Straße in Potsdam waren die Warenhäuser in Dortmund, Nürnberg/Lorenzkirche und Goslar (jeweils Karstadt) sowie die Kaufhof-Filialen in Chemnitz und Leverkusen.

Der zur österreichischen Signa-Holding gehörende Warenhauskonzern war durch die coronabedingte Schließung aller Filialen in eine schwere Krise geraten und hatte Anfang April Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen müssen. Mitte Juni kündigte das Unternehmen im Rahmen seiner Sanierungspläne die Schließung von 62 der 172 Warenhäuser an. In den betroffenen Kommunen lösten diese Pläne die Sorge vor einer Verödung der Innenstädte aus.

Von MAZonline