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Berlin Polizisten machen Corona-Infektion als Dienstunfall geltend
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Fünf Polizisten aus Berlin machen Corona-Infektion als Dienstunfall geltend

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14:32 28.03.2021
Insgesamt 16 Einsatzkräfte beantragten, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anzuerkennen. (Symbolbild)
Insgesamt 16 Einsatzkräfte beantragten, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anzuerkennen. (Symbolbild) Quelle: dpa-pict
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Berlin

Bei der Berliner Polizei haben nach Informationen der „Morgenpost“ 16 Einsatzkräfte beantragt, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anzuerkennen. Bei fünf Beamten sei positiv entschieden worden, berichtete die Zeitung am Samstag und bezog sich auf eine bislang unveröffentlichte Antwort der Innenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU.

Das Land übernimmt Behandlungskosten

Ist die Erkrankung anerkannt, übernehme das Land die Behandlungskosten, hieß es. Bei den abgelehnten elf Anträgen hätten die rechtlichen Voraussetzungen gefehlt. Laut Antwort wird demnach ein Dienstunfall bei einer Corona-Infektion anerkannt, „wenn im Zusammenhang mit einem dienstlichen Ereignis ein durch das Robert Koch-Institut definierter Kontakt der Kategorie eins zu einer entsprechend infizierten Person stattgefunden hat“.

„Es braucht aber ähnliche Regelungen für Feuerwehr, Ordnungsämter und die Angestellten der Polizei.“

Der Vorsitzende der oppositionelle CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, sagte der „Morgenpost“, er sei zufrieden, dass der Dienstherr seinen Fürsorgepflichten nachkomme. „Es braucht aber ähnliche Regelungen für Feuerwehr, Ordnungsämter und die Angestellten der Polizei.“ Das forderte laut Bericht auch Norbert Cioma, Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Nach Angaben der Polizei gibt es derzeit 74 infizierte Kollegen (Stand 26. März). Gleichzeitig seien am Freitag 20 Polizisten nach überstandener Krankheit in den Dienst zurückgekehrt, sagte ein Sprecher.

Von dpa/MAZonline