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Nachrichten Berlin Im Berliner Zoo und im Tierpark streiken die Beschäftigen
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17:12 30.10.2019
Publikumsliebling im Berliner Tierpark: Eisbär-Mädchen Hertha (links) mit ihrer Mutter Tonja. Quelle: Paul Zinken/dpa
Berlin

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat alle 500 Beschäftigten im Berliner Aquarium, im Zoo und im Tierpark Friedrichsfelde am Donnerstag zu einem Warnstreik aufgerufen. Es wäre der erste ganztägige Ausstand überhaupt in den drei Einrichtungen.

Anlass für den Warnstreik sind laut Verdi die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft fordert eine monatliche Entgelterhöhung um 200 Euro brutto rückwirkend zum 1. Oktober 2019. Ab dem 1. Januar 2020 soll ein Tarifvertrag eingeführt werden, der sich an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) anlehnt und die Gehälter auf mindestens 94 Prozent des TVöD-Niveaus heranführt.

Lange Wartezeiten drohen

„Wir fordern langfristig eine vergleichbare Bezahlung der Berliner Zoo- und Tierpark-Beschäftigten mit denen anderer kommunaler zoologischer Gärten“, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. „Das Berliner Unternehmen ist wirtschaftlich erfolgreich, es ist nun Zeit, dass die harte Arbeit der Beschäftigten finanziell aufgewertet wird.“

Während des Warnstreiks ist laut Gewerkschaft mit starken Einschränkungen zu rechnen. „Es kann zu langen Wartezeiten an den Kassen kommen, gegebenenfalls bleiben Tierhäuser geschlossen und stehen den Besuchern nicht zur Verfügung.“ Die Versorgung aller Tiere sei auch während des Streiks sichergestellt. Der Zoo war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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Von MAZonline/tk

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