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Berlin In Berlin soll ein neues E-Sport- und Gaming-Zentrum eröffnen
Nachrichten Berlin In Berlin soll ein neues E-Sport- und Gaming-Zentrum eröffnen
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17:06 06.03.2020
12.10.2019, Berlin: Das E-Sport-Team Fnatic (v.l. "Bwipo" Gabriel Rau, "Broxah" Mads Brock-Pedersen, "Nemesis" Tim Lipovek, "Rekkles" Martin Larsson, "Hylissang" Zdravets Iliev Galabov) tritt bei der Gruppenphase der E-Sport „League of Legends“-Weltmeisterschaft in der Verti Music Hall an. Quelle: Christoph Soeder/dpa
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Berlin

Auf 2500 Quadratmetern Games und E-Sport: Am 26. März soll in der Nähe des Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte ein Laden namens LVL eröffnen. „E-Sport-Turniere werden genauso stattfinden wie Spielevorstellungen oder Communityturniere“, erklärt Geschäftsführer Dorian Gorr. Die Turniere sollen über die Social-Media-Kanäle des Hauses verbreitet werden. In das geplante E-Sport-Zentrum passen etwa 500 Gäste, jährlich rechnen die Macher mit etwa 250.000 Besucherinnen und Besuchern.

Das Haus ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Das Erdgeschoss soll „Casual Fans“ ansprechen - also Menschen, die zwar mit Gaming in Berührung sind, aber nicht jedes Turnier verfolgen. Neben einem Burgerrestaurant gibt es einen Shop, Arcade-Automaten, einen Virtual-Reality-Bereich und Spielkonsolen.

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14 Tonnen schwere Kuppel aus Metall

Das Zentrum des LVL steht im Untergeschoss: eine große, 14 Tonnen schwere Kuppel aus Metall und Glas. Darunter können E-Sportler gegeneinander spielen, ohne Geräusche von außen mitzubekommen. Unter der Kuppel könnten unterschiedliche Disziplinen ausgetragen werden, hieß es. Sogar eine Wand könne man einziehen, um Teams physisch voneinander zu trennen.

Berlin gilt als europäisches Zentrum für E-Sport. Unter anderem wird hier die europäische League-of-Legends-Liga LEC ausgetragen. 10 Millionen US-Dollar habe der Betreiber Veritas Entertainment laut Mitteilung bereits eingesammelt, darunter vom Berliner E-Sport-Investor Bitkraft. Weitere Standorte sollen hinzukommen, diskutiert werden New York und São Paulo.

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Von dpa

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