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Berlin Kein Corona-Nachweis im DRK-Krankenhaus in Köpenick
Nachrichten Berlin Kein Corona-Nachweis im DRK-Krankenhaus in Köpenick
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14:59 10.02.2020
In den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick stehen 20 deutsche Rückkehrer aus der Region Wuhan unter Beobachtung. Quelle: Gregor Fischer/dpa
Berlin

Die 20 China-Rückkehrer in Berlin sind nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. „Wir sind erleichtert. Alle Testergebnisse auf das neuartige Coronavirus der Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Berlin sind negativ“, teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag mit. „Die 14-tägige Quarantäne für die Dauer einer längstmöglichen Inkubationszeit unter Beobachtung ist eine Maßnahme, um die Betroffenen selbst und die Bevölkerung zu schützen.“ Der Bevölkerungsschutz habe höchste Priorität für sie, betonte Kalayci.

Die 16 Erwachsenen und 4 Kinder waren am Sonntag in Berlin-Tegel gelandet. Die Menschen, die sich in der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten hatten, kamen umgehend auf eine Quarantäne-Station auf dem Gelände der Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin-Köpenick. Am Sonntag hieß es, die Deutschen und ihren Familienangehörigen seien wohlauf. Die Tests auf das Coronavirus sollen nun zwei Wochen lang alle vier Tage wiederholt werden.

„Keine hundertprozentige Garantie“

Ein erstes negatives Screening sei keine hundertprozentige Garantie, dass sich innerhalb von mehreren Tagen nicht trotzdem eine Infektion einstelle, hatte der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, am Sonntag erläutert. Deshalb sei der medizinisch empfohlene Weg, die Menschen 14 Tage zu isolieren und den Test auf das Virus alle vier Tage zu wiederholen. Dann sei sicher ausgeschlossen, dass nicht doch jemand infiziert sei. Reuter sprach von einer „reinen Vorsichtsmaßnahme“.

Es war die zweite Rückholaktion mit einem Bundeswehrflugzeug: Vor gut einer Woche waren rund 100 deutsche Staatsbürger und Familienangehörige in Frankfurt am Main angekommen. Auch diese Passagiere wurden unter Quarantäne gestellt – die meisten in einer Kaserne im pfälzischen Germersheim. Bei zwei Passagieren aus dieser Gruppe war das Virus festgestellt worden.

Unterdessen ist die Zahl neuer Infektionen und Todesfälle in China erneut gestiegen. Offiziellen Angaben zufolge wurden landesweit 97 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind bislang mehr als 900 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Erkrankungen stieg um 3062 auf 40.171 Fälle.

Von MAZonline

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