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Berlin Krankenhäuser von Charité und Vivantes: Streik hat begonnen
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Krankenhäuser von Charité und Vivantes: Streik hat begonnen

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08:47 09.09.2021
Ein Transparent mit der Aufschrift „Warnstreik“ hängt vor dem Bettenhochhaus der Berliner Charité.
Ein Transparent mit der Aufschrift „Warnstreik“ hängt vor dem Bettenhochhaus der Berliner Charité. Quelle: Jörg Carstensen
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Berlin

An den Berliner Krankenhäusern Charité und Vivantes läuft seit dem frühen Donnerstagmorgen ein unbefristeter Streik der Beschäftigten. Unter Berücksichtigung der Bettensituation würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vivantes-Muttergesellschaft sowie der Charité nach und nach aus der Frühschicht geholt, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Meike Jäger.

Es gebe nach wie vor keine Notdienstvereinbarung mit den beiden Einrichtungen. Gewerkschaftssekretär Ivo Garbe ging am Morgen davon aus, dass an den verschiedenen Krankenhausstandorten mehr als 1000 bis 2000 Beschäftigte dem Streikaufruf der Gewerkschaft gefolgt seien.

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Arbeitskampf für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Die Beschäftigten der Vivantes-Tochtergesellschaften, die zum Beispiel für Reinigung und Speiseversorgung zuständig sind, sollen dagegen befristet am Donnerstag und Freitag bis zum jeweiligen Dienstende die Arbeit niederlegen, einschließlich der am Samstagmorgen endenden Nachtschicht.

Die Gewerkschaft kämpft für bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung der Beschäftigten in Tochterfirmen. Vorausgegangen waren auch gerichtliche Auseinandersetzungen. Unter anderem ging es um Notdienst-Regelungen. Verdi hat für 10.30 Uhr vor der Senatsverwaltung für Finanzen zu einer Kundgebung aufgerufen. Anschließend soll ein Demonstrationszug zur Gesundheitsverwaltung ziehen, wo gegen 12.00 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist.

Von dpa