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Berlin Maskenpflicht für die Berliner „Unteilbar“-Demo
Nachrichten Berlin

Maskenpflicht für die Berliner „Unteilbar“-Demo - Polizei erwartet 20000

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10:34 12.06.2020
Vor Corona: „Unteilbar“-Demo gegen Rassismus und Rechtsruck 2018 vor dem Brandenburger Tor. Quelle: Christoph Soeder/dpa
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Berlin

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Grundrecht der Versammlungsfreiheit aufgerufen. Bei der am Sonntag trotz Coronavirus-Pandemie geplanten „unteilbar“-Demonstration gegen Rassismus müssten Veranstalter und Teilnehmer auf die Einhaltung der Anti-Corona-Regeln achten, sagte Geisel am Freitag im RBB-Inforadio: „Das kann man nicht alles bei der Polizei abladen.“

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 „Wir sind alle erwachsene Menschen, die die Situation kennen“, so Geisel weiter. Alle seien gefordert, auf Sicherheit zu achten und die Verbreitung des Virus zu verhindern. Das Anliegen der Demonstration sei sehr wichtig und dürfe nicht durch Missachtung der Anti-Corona-Regeln diskreditiert werden.

Von Neukölln zum Brandenburger Tor

Für die vom Hermannplatz in Neukölln bis zum Brandenburger Tor geplante neun Kilometer lange Menschenkette seien 170 Ordner vom Veranstalter eingeplant, sagte Geisel. Auflage sei zudem eine Maskenpflicht, die vom Veranstalter durchgesetzt werden müsse. Sollte dies nicht möglich sein, müsse der Veranstalter die Versammlung auflösen.

Falls deutlich mehr als die angemeldeten 5.000 Menschen zu der Demonstration kommen, könne die Menschenkette auch in beide Richtungen verlängert werden, sagte Geisel. Die Polizei bereite sich derzeit auf rund 20.000 Teilnehmer vor.

Von MAZonline

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