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Berlin Neustart für Spreepark in Berlin – Kunstpark geplant
Nachrichten Berlin Neustart für Spreepark in Berlin – Kunstpark geplant
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13:10 16.05.2018
Das Riesenrad im Spreepark steht zwar noch. Fahren tut es schon lange nicht mehr. Quelle: dpa
Berlin

Der verwilderte Spreepark in Berlin-Treptow soll ein Ort der Kunst für alle werden. Mit Installationen, Ausstellungen und Theateraufführungen kann nach Plänen von Umweltverwaltung und landeseigener Grün GmbH der einstige DDR-Vergnügungspark wiederbelebt werden. Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos) will das Konzept am 25. Mai der Öffentlichkeit präsentieren.

Eine Million Euro für Projekte

Vorausgegangen war ein Bürgerdialog, den 2016 der damalige Senator für Stadtentwicklung, Andreas Geisel (SPD), initiierte. Der Park mit seinen verfallenen Rummel-Attraktionen sei ein so mystischer Ort, der für die Berliner wieder geöffnet werden solle, hatte der heutige Innensenator damals gesagt. Er sprach von einer Million Euro für neue Projekte.

Der Spreepark und seine bewegte Geschichte:

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-Vergnügungspark zu verkaufen

Eine Zeitreise im Berliner Spreepark

2001 war der frühere Rummel geschlossen worden. Seitdem verfiel das Gelände mit den alten Attraktionen wie Riesenrad und Achterbahn. Angezogen wurden aber Fotografen, die illegal über Zäune kletterten. 2014 kaufte der Berliner Liegenschaftsfonds den Spreepark zurück. Anfang 2016 übernahm die landeseigene Grün Berlin GmbH das 23 Hektar große Gelände an der Spree.

Charme soll bestehen bleiben – Park soll Besuchserlebnis werden

Laut Konzept kann der Charme des früheren Freizeitparks bestehen bleiben, wenn Fahrgeschäfte und Gebäude neu genutzt und der Baumbestand einbezogen werden. Kunst, Kultur und Natur würden „überraschende Verbindungen eingehen und ein besonderes Besuchserlebnis schaffen“, hieß es.

Der „Kulturpark Plänterwald“ war der einzige Vergnügungspark der DDR. Er war 1969 zum 20. Geburtstag der Republik eröffnet worden und zog dann Millionen von Besuchern an.

Von dpa

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