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Berlin 49-Jähriger kollabiert bei „Querdenker“-Protesten und stirbt
Nachrichten Berlin

Querdenker in Berlin: Mann kollabiert bei Demo und stirbt

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06:49 02.08.2021
Tausende gingen am Sonntag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße.
Tausende gingen am Sonntag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Quelle: Fabian Sommer
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Berlin

Bei den „Querdenker“-Demonstrationen in Berlin ist ein Mann kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Ein Sprecher der Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen, der 49-Jährige sei Teilnehmer der Proteste gewesen. Der Mann habe im Zuge einer Identitätsfeststellung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag über ein Kribbeln in Arm und Brust geklagt. Durch polizeiliche Einsatzkräfte seien sofort Erstmaßnahmen getroffen worden, bis sich ein alarmierter Rettungswagen unmittelbar der Versorgung angenommen habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus gestorben. Der vorschriftsgemäßen Praxis folgend sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Trotz des Verbots mehrerer Demonstrationen auch aus der „Querdenker“-Szene waren in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Dabei kam es am Sonntag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Wie Polizeisprecher Thilo Cablitz der rbb-„Abendschau“ sagte, habe es fast 600 Festnahmen gegeben. Es seien um die 5000 Teilnehmer gewesen. Sie hätten stadtweit immer wieder versucht, sich zusammenzufinden.

Einsatzkräfte der Polizei gehen am Sonntag in Berlin gegen unerlaubte Versammlungen vor.

Von RND/dpa