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Berlin Serieneinbrecher muss schon wieder vor Gericht
Nachrichten Berlin Serieneinbrecher muss schon wieder vor Gericht
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14:44 28.05.2018
Notorischer Einbrecher: Ein Mann muss sich erneut vor Gericht verantworten. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Berlin

Weil er erneut Wohnungen in Berlin aufgehebelt haben soll, muss sich ein verurteilter Serieneinbrecher vor dem Landgericht verantworten. Der 26-Jährige soll der Anklage zufolge sieben Mal Türen aufgebrochen und in fünf Fällen Computer, Handys, Schmuck und Bargeld erbeutet haben. Ob sich der Mann zu den Vorwürfen äußern wird, blieb zu Prozessbeginn am Montag offen.

Reihenweise Altbauwohnungen aufgebrochen

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Der Angeklagte, der seit 2010 mehrfach wegen ähnlicher Taten bestraft worden ist, soll die Türen von Altbauwohnungen durch das sogenannte Riegelziehen geknackt haben. Dabei werden die Riegel von Doppelflügeltüren, die vor allem in Altbauwohnungen verbaut wurden, mit einem Draht oder einem Schraubenzieher geöffnet.

Einbruchsserie von Februar 2015 bis Juni 2016

Im jetzigen Prozess geht es um eine Serie in der Zeit von Februar 2015 bis Juni 2016 in den Stadtteilen Kreuzberg, Gesundbrunnen und Pankow. Der 26-Jährige habe Türen mit Hilfe eines Werkzeugs entriegelt, so die Anklage.

Der 26-Jährige war zuletzt im Januar 2017 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Durch DNA-Spuren sei es zu den jetzigen Vorwürfen gekommen. Das Landgericht stellte dem Angeklagten im Falle eines umfassendes Geständnisses eine Gesamtstrafe von maximal viereinhalb Jahren Gefängnis in Aussicht. Die Verhandlung wird am 30. Mai fortgesetzt.

Von MAZ Online