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Berlin Special Olympics im Sommer 2023 in Berlin
Nachrichten Berlin Special Olympics im Sommer 2023 in Berlin
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16:40 21.05.2019
Es wird Wettkämpfe in 25 Wettbewerben geben. Quelle: Carsten Rehder/DPA
Berlin

Der Berliner Senat hat den Weg frei gemacht für die Austragung der Special Olympics 2023 in der Hauptstadt. Er beschloss am Dienstag ein Eckpunktepapier, mit dem die Finanzierung der weltgrößten Veranstaltung für Sportler mit geistiger Behinderung abgesichert ist. Wie Sportsenator Andreas Geisel (SPD) mitteilte, stellt Berlin den Veranstaltern für die Organisation 35,73 Millionen Euro zur Verfügung. Dieselbe Summe kommt noch einmal vom Bund.

Sportstätten werden barrierefrei

Zusätzlich legt Berlin ein Landesprogramm in Höhe von 4,2 Millionen Euro auf, um Sportstätten barrierefrei zu machen und ein großes Rahmenprogramm zu finanzieren. Dieses soll schwerpunktmäßig auf der Straße des 17. Juni organisiert werden. Auch ein Nahverkehrsplan in einfacher Sprache entsteht.

Wettkämpfe in 25 Sportarten

Die Special Olympics, die laut Geisel in ihrer Komplexität mit Olympischen Spielen vergleichbar sind, finden alle zwei Jahre im Wechsel als Sommer- und Winterspiele statt. Die Sommerversion in Berlin ist vom 16. bis 25. Juni mit 25 Sportarten geplant. Erwartet werden Geisel zufolge allein 7.000 Athleten und 12.000 Familienmitglieder, dazu mehrere Tausend Betreuer und freiwillige Helfer.

Eröffnung im Olympiastadion

Die Wettbewerbe sollen in zahlreichen Sportstätten über die Bühne gehen, die Eröffnungsveranstaltung ist im Olympiastadion geplant. Eher nicht als Austragungsort in Frage kommt hingegen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Mitte, der stark sanierungs- und umbaubedürftig ist und wohl nicht mehr rechtzeitig fertig wird. Daher setze der Senat auf Alternativen wie das Mommsenstadion in Charlottenburg-Wilmersdorf oder das Hans-Braun-Stadion auf dem Olympiagelände.

Respektvolles Miteinander

Bei den Spielen gehe es um mehr als nur Sport, unterstrich Geisel. „Es geht nicht um schneller, höher, weiter, sondern um Respekt. Das hat gesellschaftsverändernden Charakter.“ Eine solche Megaveranstaltung biete eine Chance, die Idee der Inklusion – also des Miteinanders von Menschen mit und ohne Handicap – stärker in der Gesellschaft zu verankern. „Sie passt so gut wie keine andere Veranstaltung zu einer bunten, toleranten Stadt wie Berlin. Wir werden gute Gastgeber sein“, so Geisel.

Innerhalb der rot-rot-grünen Koalition, die sich seit geraumer Zeit bei einer Reihe von Vorhaben beharkt, hatte es zuletzt Streit um das Finanzierungskonzept gegeben.

Von Stefan Kruse

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