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Berlin Sprudelnde Gewinne bei Berliner Wasserwerken
Nachrichten Berlin Sprudelnde Gewinne bei Berliner Wasserwerken
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00:25 27.04.2019
Ein Arbeiter schaut sich in Berlin-Friedenau einen Teil eines neuen, etwa zwei Kilometer langen Wasserkanales unter der Erde an. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Berlin

Die Berliner Wasserbetriebe haben vom trockenen und langen Sommer des Vorjahres profitiert. „Der warme, überaus trockene Sommer ließ den Wasserverkauf ansteigen“, teilten die Berliner Wasserbetriebe am Mittwoch in einer Bilanz mit. 2018 seien fast 223 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verkauft worden und damit rund 18 Millionen Kubikmeter mehr als noch im Vorjahr. Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sprach von weiter stabilen Tarifen.

Die Wasserbetriebe konnten ihren Bilanzgewinn erheblich steigern, wie es weiter von dem kommunalen Unternehmen hieß. 2018 lag er bei 111,7 Millionen Euro, im Jahr davor noch bei knapp 60 Millionen Euro.

Die Berliner Wasserbetriebe sind ein Unternehmen mit Tradition. Seit über 150 Jahren kümmern sie sich um Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Berlin und Umgebung. Die Wasserbetriebe gehören seit 2013 wieder vollständig dem Land Berlin.

Der Bau neuer Trinkbrunnen im öffentlichen Raum laufe, hieß es weiter. Derzeit gebe es 90 solcher Brunnen, an denen jeder unterwegs seinen Durst stillen kann. Bis Jahresende 2019 sollen es bereits 150 Wasserspender sein.

„Der Rekordsommer 2018 hat unsere Systeme zwar herausgefordert, aber wir haben durchgängig eine stabile Versorgung der Hauptstadt gesichert“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jörg Simon. Für künftige Trockenzeiten will das Unternehmen die Flexibilität erhalten und ausbauen. Den Angaben zufolge bedeutet das eine Verteilung der Versorgungslasten auf die neun vorhandenen Wasserwerke der Bundeshauptstadt . Zudem wolle man die Kläranlagen ausbauen, um das Abwasser noch besser zu reinigen.

Von Anna Ringle