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Berlin Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Stadtreiniger in Berlin legen Arbeit nieder
Nachrichten Berlin

Streiks in Berlin: Stadtreiniger legen Arbeit nieder

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07:11 28.09.2020
Verdi-Warnstreik in Berlin: Aufgerufen sind die Beschäftigten auf den Reinigungshöfen der Stadtreinigung. Quelle: Paul Zinken/dpa
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Berlin

Bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) haben zahlreiche Mitarbeiter auf den Reinigungshöfen am Montagmorgen für einen ganztägigen Warnstreik ihre Arbeit niedergelegt. Rund 1000 Beschäftigte sind seit 5.00 Uhr im Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär, Jörg Koburg. Ebenfalls mit einbezogen in den Warnstreik sind die BSR-Hauptverwaltung und die Werkstätten.

Laut Koburg werden am Montag unter anderem die Straßen nicht gereinigt und die öffentlichen Papierkörbe nicht geleert. Die Müllabfuhr sei aber nicht betroffen und arbeite normal. Bereits am Samstag kam es bei der BSR zu Warnstreiks: Unter anderem blieben alle 15 Recyclinghöfe geschlossen.

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Wasserbetriebe legten am Freitag Arbeit nieder

Bereits am Freitag kam es zu Warnstreiks bei den Berliner Wasserbetrieben. Am Samstag blieben die Recyclinghöfe wegen der Aktionen geschlossen.

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Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Von RND/dpa