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Berlin Zander bewirtet Bedürftige
Nachrichten Berlin Zander bewirtet Bedürftige
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10:57 20.12.2017
Der Sänger Frank Zander serviert in Berlin im Hotel Estrel beim traditionellen Weihnachtsessen für Menschen von der Straße Gänsebraten. Quelle: dpa
Berlin

Trotz einer OP vor wenigen Wochen hat der Schlagersänger Frank Zander (75) in Berlin seine traditionelle Weihnachtsfeier für Bedürftige ausgerichtet. Rund 3000 Menschen, darunter viele Obdachlose, waren am Dienstag eingeladen, in einem Hotel zu tafeln. Vor dem Gebäude bildeten sich trotz Nieselregens lange Schlangen. Drinnen begrüßte Zander seine Gäste dann persönlich mit Handschlag. Sein Sohn Marcus Zander sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gehe dem Musiker gesundheitlich wieder besser - kürzlich war ihm wegen eines Tumors die Prostata entfernt worden.

Wenige Wochen nach einer Operation richtet Schlagersänger Frank Zander wieder sein traditionelles Weihnachtsessen für Berliner Obdachlose aus. Im Berliner Hotel Estrell halfen ihm viele Prominente, darunter Sänger und Politiker.

Im Laufe des Nachmittags sollte den Gästen Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl serviert werden. Diesen Job übernehmen stets Promis. Dabei waren etwa Dieter Hallervorden und Ex-Boxer Axel Schulz. Bei einer Bühnenshow sollte unter anderem der Geiger David Garrett auftreten. Frank Zander veranstaltet die Feier seit 1995 mit Familie und Freunden. Es gibt nicht nur Essen und Getränke, sondern auch Geschenke. Möglich wird das durch Spenden.

Von MAZonline

Ein 19-Jähriger soll am Dienstag in Berlin-Spandau versucht haben, eine Bekannte (17) zu töten. Dazu stieß er die junge Frau in die Havel, sprang hinterher und versuchte mehrmals, sie unter Wasser zu drücken. Während die junge Frau ans Ufer schwimmen konnte, musste der 19-Jährige von der Polizei gerettet und reanimiert werden.

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Auf bedrohliche Weise will sich ein Rentner in einer Berliner U-Bahn einen Sitzplatz verschaffen. Er gibt sich als Polizist aus, zeigt auf eine Waffe in seiner Einkaufstüte – und fordert eine junge Frau auf, Platz zu machen. Nun wird gegen den aggressiven Rentner gleich dreimal ermittelt: wegen Bedrohung, Amtsanmaßung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Dieser Mann wird es sich in Zukunft wohl zweimal überlegen, ob er Fremden hilft: Er wollte am Montagabend auf einem U-Bahnhof zwischen zwei Gruppen, die sich mit Flaschen bewarfen, vermitteln, als er ohne Weiteres in die Gleise gestoßen wurde.

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