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Nachrichten Zehn Küsse für die Ewigkeit
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15:35 14.02.2017

Zehn Küsse für die Ewigkeit

Nicht nur zu Sowjetzeiten, sondern auch heute spielt die innige Begrüßung per Kuss noch eine Rolle – Barack Obama und Angela Merkel wirkten 2013 sogar genauso vertraut wie 1979 Breschnew und Honecker. Mit geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen stand der damalige US-Präsident bei seinem Besuch in Berlin vor der Bundeskanzlerin. Seitdem Donald Trump der US-Präsident ist, dürfte Merkel diese herzlichen Wangenküsse schmerzlich vermissen.

Quelle: dpa

Weltbekannt ist das Foto eines Matrosen, der eine Krankenschwester auf dem Times Square in New York küsst. Alfred Eisenstaedt gelang dieser Schnappschuss im August 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, als Amerika den Sieg über Japan feierte. Doch diese überschwängliche Leidenschaft wurde jahrelang missverstanden. Als Greta Zimmer Friedmann in den 60er Jahren erklärte, dass sie die abgelichtete Krankenschwester ist, kam heraus, dass der Kuss keinesfalls liebevoll gemeint war. Der Matrose habe sie einfach gepackt und geküsst. Das Foto ist damit nicht nur ein Symbol der unbändigen Freude über das Kriegsende, sondern auch ein Beweis eines ungewollten Übergriffs.

Quelle: obs

Auch im Sport geht es herzlich zu: So schnappte sich Frank Ribery seinen Teamgefährten Thomas Müller, als dieser 2013 für den FC Bayern München im DFB Pokal das 4:1 gegen Hannover 96 schoss. Auch international spitzen Fußballer gern mal die Lippen: Der ehemalige französische Nationalspieler Laurent Blanc fing während der Weltmeisterschaft 1998 an, die Glatze seines Torwarts Fabien Barthez zu küssen. Es wurde zum Ritual, sodass Barthez auch „die göttliche Glatze“ genannt wurde. Am liebsten küsst aber wohl jeder Sportler eine gewonne Trophäe.

Quelle: dpa