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Kultur Antenne Brandenburg liegt vorn
Nachrichten Kultur Antenne Brandenburg liegt vorn
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17:37 28.03.2018
Radiohören liegt immer noch im Trend. Quelle: dpa
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Potsdam

Freude beim öffentlich-rechtlichen RBB: Antenne Brandenburg ist weiterhin das beliebteste Radioprogramm in der Region. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in Frankfurt am Main hervor. 158 000 Hörer schalten im Durchschnitt zwischen sechs und 18 Uhr Antenne ein. Das sind zwar 2000 Hörer weniger als bei der Erhebung 2017, aber immer noch genug für den Spitzenplatz.

Der private Berliner Rundfunk 91.4 landet mit 122 000 Hörern auf Platz zwei. Der private Konkurrent 104.6 RTL ist mit 110 000 Hörern zwar noch unter den Top drei, hat aber im Vergleich zu 2017 rund 49 000 Hörer verloren.

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Zu den Gewinnern zählt das RBB-Programm Radio Berlin 88.8, hier steigt die Anzahl der Hörer um 14 000 auf aktuell 95 000. Auch die RBB-Jugendwelle Fritz legt zu und kann sich über 68 000 Hörer freuen, das sind 7000 mehr. RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus würdigt den Erfolg: „Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den Antenne Brandenburg und Radio Berlin 88,8 bei den Menschen in unserem Sendegebiet finden, das ist ein Ausweis für die Verankerung des RBB in der Region. Der Erfolg für Fritz belohnt die kontinuierliche Arbeit der Redaktion an der Qualität des Programms, Gleiches gilt für das Inforadio.“

Radio Eins hat dagegen mit Verlusten zu kämpfen. Die Anzahl der Hörer liegt bei 77 000 in der Durchschnittsstunde, 8000 weniger als 2017. „Schwankungen bei Radio Eins und dem Kulturradio kennen wir aus vorhergehenden Media-Analysen, die beiden Programme sind insgesamt auf einem guten Weg,“ so Schulte-Kellinghaus.

Bundesweit bleiben die beitragsfinanzierten Sender weiter an der Spitze. Die ARD-Wellen werden unter der Woche jeden Tag im Schnitt von 37,164 Millionen Menschen eingeschaltet – das entspricht einem Marktanteil von 53 Prozent.

Für die repräsentative Untersuchung hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse bundesweit rund 70 000 Menschen im Alter ab 14 Jahren nach ihren Lieblingssendern gefragt. Für private und öffentlich-rechtliche Sender sind die Hörerzahlen wichtig, weil davon die Preise für Werbespots abhängen.

Von Claudia Palma

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