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Kultur Diese Rock-Bands rocken den Sommer in Berlin
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19:46 26.06.2019
Virtuos im Vortrag: Dream Theater. Quelle: Promo
Potsdam

Drei Sommerabende. Drei Bands. Drei unterschiedliche Härtegrade. Dream Theater aus den USA, King Crimson und Def Leppard aus Großbritannien lassen die Herzen der Rockfans höher schlagen..

27. Juni: Dream Theater

Hier soll einmal nicht die Rede sein von den ergebenen Fans dieser Band aus New York. Denn Dream Theater gehören ohne Zweifel in die höchste Güteklasse, die das weit gestreckte Areal des Progressive Metal aufzubieten vermag. Und das seit Jahren. Und mit Recht.

Schließlich spannt die Band um Sänger James LaBrie und Gitarrist John Petrucci auf ihrem jüngsten Werk „Distance Over Time“ ihre Muskeln mächtig an. Der Fünfer aus Amerika hält auch auf der 14. Studioplatte der Bandgeschichte das Energie-Level hoch.

Massive wütende Riffs geben sich im eleganten Wechsel mit lyrischen Abschnitten die Ehre, um dann erneut an Fahrt aufzunehmen. Dass die Jungs an Gitarre und Keyboards sich gründlich austoben, gehört einfach dazu. Instrumentale Brillanz und der - wie immer – geliebte Hang zum Bombast bilden eine unauflösbare Einheit. Zuletzt hatte sich die Grammy-nominierte Band mit der Scheibe „Astonishing“ experimenteller gegeben. Diesmal werden alle Qualitäten ausgereizt.

29. Juni: King Crimson

Was für eine Geschichte: King Crimson wurde Robert Fripp und Michael Giles nur für einen Auftritt gegründet. 50 Jahre besteht inzwischen die Band, wenngleich in wechselnden Besetzungen.

Feiern 50 außerordentlich wendungsreiche Jahre: King Crimson. Quelle: Promo

Der geniale Gitarrist und ewige Inspirator Fripp hat sich als letztes verbleibendes Gründungsmitglied nie gescheut, den Bandmotor am Laufen zu halten. Über viele überraschende klangliche Experimente und verschlungene Stücke hinweg.

King Crimson mit ihrem beherzten eklektischen Zugriff auf Klassik, Jazz und ungewöhnliche Instrumentierungen gehören seit ihrem meisterlichen Debüt „In The Court Of The Crimson King“, dem weitere Großtaten folgten, zu den Pionieren des Progressive Rock. Das Berserkerhafte und Komplizierte steht bei der Formation neben fulminantem Reichtum an Assoziationen.

2. Juli: Def Leppard, Europe und John Diva and The Rockets of Love

Die Briten lassen nicht locker: Def Leppard aus der einstigen Stahl-Stadt Sheffield arbeiten gerade die eigene ruhmreiche Bandgeschichte auf – vier umfängliche Veröffentlichungen des Gesamtwerkes sind geplant.

Stahlharter Rock aus Sheffield: Def Leppard. Quelle: Promo

Momentan ist die Truppe um Sänger Joe Elliott bei Teil 2 angelangt, steckt also in den 90er Jahren plus Raritäten. Seit ihrem Überalbum „Hysteria“, erschienen vor mehr als 30 Jahren, sind die Fans ohnehin nicht zu halten.

Auch nicht, was ihre Treue angeht. Das wissen Elliott und Co. Die hart rockende Truppe, die einst den Speerspitzen des britischen Heavy Metal zugerechnet wurde, mehr als 100 Millionen Platten verkaufte und erst im Frühjahr in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, lässt sich gerade auf der Bühne nicht lumpen. Es wird ein Fest.

Die Konzerte: Dream Theater treten am Donnerstag, dem 27. Juni um 19.30 Uhr im Tempodrom in Berlin-Kreuzberg auf. King Crimson gastieren am Sonnabend, dem 29. Juni, um 19.30 Uhr in der Zitadelle Spandau. Def Leppard spielen am Dienstag, dem 2. Juli, um 18 Uhr in der Zitadelle.

Von Ralf Thürsam

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