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Kultur Ende von „Rembrandts Orient“: Rund 46.000 Besucher sahen die Ausstellung im Museum Barberini
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Ende von „Rembrandts Orient“: Rund 46.000 Besucher sahen die Ausstellung im Museum Barberini

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12:00 19.07.2021
Die Ausstellung "Rembrandts Orient" im Museum Barberini.
Die Ausstellung "Rembrandts Orient" im Museum Barberini. Quelle: Soeren Stache/dpa
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Potsdam

Erfolg trotz längerer Schließung: Etwas mehr als 46.000 Besucher haben die Ausstellung „Rembrandts Orient“ im Potsdamer Museum Barberini gesehen. Das gab das Museum nun zum Ende der Ausstellung bekannt. Insgesamt hing die Schau 18 Wochen im Museum am Alten Markt, wegen der Corona-Beschränkungen war die Ausstellung allerdings sieben Wochen lang nur online zu sehen. Das Barberini hat seit 11 Wochen wieder geöffnet, seit dem 22. Mai dürfen wieder rund 600 Besucher pro Tag kommen, das ist allerdings nur etwa ein Drittel der normalen Besucherzahl.

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Die Schau zeigte anhand von 110 Werken - darunter von Rembrandt und Zeitgenossen - die Faszination ferner Länder. Diese Wunschbilder verbanden sich mit dem Realismus der Malerei. Für „Rembrandts Orient“ haben unter anderem der Prado in Madrid, die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden und die National Gallery of Art in Washington Leihgaben zur Verfügung gestellt. Ab 28. August wird dann die Ausstellung „Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde“ zu sehen sein.

Digitale Führungen wurden gut angenommen

Wie berichtet hatte das Barberini auch Online-Führungen angeboten, die laut dem Museum gut angenommen wurden. Seit September hatten rund 32.000 Teilnehmerinnen und Telnehmer die digitalen Rundgänge besucht. Dies seien genauso viele wie sonst bei geführten Touren im Museum in demselben Zeitraum, sagte die Direktorin Ortrud Westheider.

Großen Erfolg hat die Digitalisierung dem Museum auch in den sozialen Netzwerken beschert. „Bei Facebook haben wir seit Jahresbeginn eine Reichweite von 4,1 Millionen Nutzern erzielt, und bei Instagram sind es knapp 5,6 Millionen“, sagte die Direktorin. „Das ist der Boom, der durch das Digitale gekommen ist. Ohne die Not der Pandemie hätte man sicher nicht diese Energie da hinein gesteckt.“

Von MAZonline/dpa