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Kultur Günther Jauch führt in der Barberini-App durch Potsdam
Nachrichten Kultur Günther Jauch führt in der Barberini-App durch Potsdam
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01:16 17.06.2019
Fernsehmoderator Günther Jauch vor der Neptungrotte im Park Sanssouci in Potsdam. Quelle: Jens Kalaene/dpa
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Potsdam

Das Museum Barberini in Potsdam hat für die im Juli eröffnende Ausstellung „Wege des Barock“ ein ganz besonderes Accessoire vorbereitet. Parallel zu der Schau, in der Werke aus den Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom gezeigt werden, wird es eine App geben, die zu einem Stadtrundgang zu Orten einlädt, die ästhetisch von Italien inspiriert sind.

Italien in 30 Stationen

Italien in Potsdam“ lautet der Titel des virtuellen Spazierganges zu 30 Orten in der Stadt. Ausgehend vom Museum Barberini, dessen Vorbild in Rom steht und Friedrich den Großen seinerzeit dazu inspirierte, ein ähnliches Gebäude neben dem damaligen Stadtschloss zu errichten, führt der Rundgang über den Kutschstall und die Französische Kirche bis zum Schloss Glienicke.

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Die erläuternden Texte zur Stadttour werden von Fernsehmoderator Günther Jauch eingesprochen, der vor Jahren dafür sorgte, dass das Fortunaportal neu errichtet wurde und auch sonst so manche historische Rekonstruktion in der Stadt unterstützte. Das ist freilich ebenfalls eine Station der Tour.

„Wissen Sie eigentlich, wie viel Italien in Potsdam steckt?“, so Jauchs erste Worte, mit der er den Rundgang beginnt. Kaum eine deutsche Stadt sei so stark wie Potsdam geprägt durch die „große Sehnsucht nach Italien, dem Land der lieblichen Landschaften und der südlichen Sonne“.

Bilder der italienischen Vorbilder

Die Tour führt durch das Potsdam des 18. Jahrhunderts. Parallel zu den Stationen sind auf der App Bauwerke aus Italien zu sehen, die einmal Vorbild für das waren, was in Potsdam errichtet wurde. So wird dem Nutzer gezeigt, dass etwa das Brandenburger Tor sich am Konstantinsbogen in Rom anlehnt, die Orangerie in Sanssouci unverkennbar die Villa Medici, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, imitiert.

Jauch hat die Texte erst am Donnerstag eingesprochen

Hochladen lässt sich die App derzeit noch nicht. Die Arbeiten an dem digitalen Rundgang sind noch in vollem Gange. „Günther Jauch hat die Texte erst am Vortag eingesprochen“, sagte Achim Klapp, der Sprecher des Museums Barberini am Freitag. Scharfgestellt werden soll die App zum 13. Juli – am Tag der Eröffnung der Ausstellung mit Gemälden aus der italienischen Barockzeit. Star der Ausstellung wird übrigens der „Narziss“ von Caravaggio sein.

Von Mathias Richter