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Kultur Känguru Teil 2 und Relotius-Skandal: Medienboard fördert 31 neue Film- und Serienprojekte
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Känguru Teil 2 und Relotius-Skandal: Medienboard fördert 31 neue Film- und Serienprojekte

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16:50 16.02.2021
Dimitrij Schaad (l.) als Marc-Uwe und das Känguru in einer Szene des Films „Die Känguru-Chroniken.
Dimitrij Schaad (l.) als Marc-Uwe und das Känguru in einer Szene des Films „Die Känguru-Chroniken. Quelle: X Filme/X Verleih/dpa
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Potsdam

Es darf ein zweites Mal über die große Leinwand hüpfen: Das freche und Schnapspralinen liebende Känguru von Wahlpotsdamer Marc-Uwe Kling bekommt einen zweiten Kinofilm. „Die Känguru-Verschwörung“ wird er heißen, das Drehbuch hat Kling gemeinsam mit Jan Cronauer geschrieben und auch auf dem Regiestuhl wird er diesmal Platz nehmen, unterstützt von Alexander Berner.

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Erst 2020 waren die „Känguru-Chroniken“ im Kino zu sehen gewesen, trotz der coronabedingten Kinoschließungen sahen 789.358 Kinobesucher den Film. Er steht damit auf Platz 9 der erfolgreichsten Filme des Jahres in Deutschland. Klings Geschichten rund um das sprechende Känguru haben Kultstatus, die entsprechenden Bücher waren immer wieder Bestseller.

Gefördert wird das neue Känguru-Filmprojekt lokal vom Medienboard Berlin-Brandenburg mit 800.000 Euro. Insgesamt vergibt das Medienboard in der ersten Förderrunde des Jahres 7,8 Million Euro für 31 Film- und Serienprojekte. Die vollständige Liste hat das Medienboard auf seiner Website veröffentlicht.

Die Schauspieler Jonas Nay (l.) und Elyas M'Barek (Archivfotos) werden die Hauptrollen in Michael Bully Herbigs Mediensatire „1000 Zeilen“ spielen. Quelle: Foto: Jörg Carstensen/Jens Kalaene/dpa/ZB/dpa

Bully verfilmt den Relotius-Skandal

Darunter auch „1000 Zeilen“, ein Film, der den Fall um Claas Relotius aufbereitet. Inspiriert ist der Kinofilm von Juan Morenos Buch über den Fälscherskandal beim „Spiegel“. Wie die Produktionsfirma Ufa Fiction diese Woche mitteilte, sollen die Dreharbeiten in diesem Sommer in München, Berlin, Hamburg und Spanien stattfinden. Elyas M'Barek und Jonas Nay werden die Hauptrollen spielen, Michael Bully Herbig wird Regie führen, das Drehbuch stammt von Hermann Florin. Gefördert wird der Film vom Medienboard mit 700.000 Euro.

Gefördert werden außerdem zwei Spielfilm-Regiedebüts von bekannten Schauspielern: Jan Josef Liefers erzählt mit „Honecker | Holmer“ einen absurden Abschnitt zum Ende der DDR, der Film wird mit 350.000 Euro gefördert. Charly Hübner bringt mit „Sophia, der Tod und ich“ einen ungewöhnlichen Sensenmann in das Spiel von Liebe und Tod. Für den Film gibt das Medienboard 300.000 Euro.

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Von Sarah Kugler