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18:28 12.02.2018
Musizieren unter freiem Himmel oder in herrlich instand gesetzten Gebäuden – das sind die Trümpfe der Sommerkonzerte. Quelle: dpa
Potsdam

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte gehen in ihre 28. Saison, erstmals mit einem Gastland. Russland steht im Mittelpunkt der 33 Konzerte, die an 28 Orten stattfinden. Es geht los am 10. Juni , die Veranstaltungen enden am 9. September.

20 000 Karten und gut 30 000 Stücke Kuchen sind im letzten Jahr verkauft worden – beides liegt auf stabil hohem Niveau und unterstreicht, worin der Reiz der Sommerkonzerte liegt. Einerseits in der Hochkultur, andererseits im Charme der Dörfer, Städte und Gemeinden, die sich präsentieren und dazu einen Kaffee und Gebäck anbieten.

„Die Konzerte sind eine Intensivierung des Brandenburg-Gefühls“ sagt Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, die als größte Sponsorin der Veranstaltungen auftritt. Von der Landesregierung werden die Konzerte kaum gefördert, sie müssen ihre Einnahmen vor allem aus dem Kartenverkauft erwirtschaften.

So gesehen ist ein populäres Programm allein aus finanziellen Gründen schon geboten. Dennoch ist die Mischung niemals seelenlos. Auf drei Säulen ruht das künstlerische Konzept: Internationale Stars treten auf, es werden brandenburgische Orchester eingeladen, hinzu kommt die Förderung des musikalischen Nachwuchses.

Auch in diesem Jahr sind Weltstars angekündigt. Die japanische Geigerin Midori wird gemeinsam mit dem Pianisten Özgür Aydin die Kreuzkirche in Königs Wusterhausen am 7. Juli um 17 Uhr zur Spielstätte eines ganz besonderen und intensiven Abends machen. Auf dem Programm stehen Mozart, César Franck, Franz Schubert und Ottorino Respighi.

Ein weiteres herausragendes Konzert ist in Bad Wilsnack zu erwarten, wo der weltbekannte Windsbacher Knabenchor am 22. Juli um 17 Uhr gemeinsam mit den Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin ein Programm von Johann Sebastian Bach präsentiert. Auch das Abschlusskonzert bietet höchstes Niveau: Die Kammerakademie Potsdam tritt mit dem Ausnahme-Klarinettisten Andreas Ottensamer am 9. September um 17 Uhr in Luckau an. Sie spielen Werke von Mozart, Carl Philipp Stamitz, Christian Cannabich und anderen.

Der „Schwerpunkt Russland“ kommt vielfältig zum Tragen, etwa in der weltweit führenden russischen Klavierschule. Boris Spasski präsentiert sie am 11. August um 17 Uhr im Wünsdorfer vormaligen Haus der Offiziere mit russischen Komponisten wie Tschaikowski, Prokofiev, Kabalevsky und Desiatnikov.

INFO Brandenburgische Sommerkonzerte vom 10. Juni bis 9. September. www.brandenburgische-sommerkonzerte.org. Karten in der MAZ-Ticketeria unter 0331/2840284.

Von Lars Grote

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