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Kultur regional Monet-Ausstellung im Barberini lockt knapp 110.000 Zuschauer
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Monet-Schau im Potsdamer Barberini endet: Knapp 110.000 Zuschauer 

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20:47 19.07.2020
Besucherin vor dem Monet-Gemälde „Blick auf Bordighera“ aus dem Jahr 1884.
Besucherin vor dem Monet-Gemälde „Blick auf Bordighera“ aus dem Jahr 1884. Quelle: Soeren Stache/dpa
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Potsdam

Trotz fast zweimonatiger Corona-Pause haben knapp 110.000 Besucher die Ausstellung mit über 100 Werken von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam besucht. Das teilte das Museum mit. Am Sonntag war die Schau „Monet. Orte“ zum letzten Mal zu sehen.

Das Museum zeigte sich sehr zufrieden. Die Ausstellung sei ausverkauft gewesen. Über 1,8 Millionen Nutzer hätten während der Zeit der Ausstellung die Website aufgerufen, knapp 19.000 Besucher hätten sich die Barberini App in dieser Zeit heruntergeladen. Bei Facebook habe das Museum während der Schau mit Nachrichten fast 1,5 Millionen Nutzer erreicht.

Die Schau öffnete am 22. Februar und sollte ursprünglich bis zum 1. Juni zu sehen sein. Dann kam die Corona-Pandemie. Das Museum Barberini schloss am 12. März und machte am 6. Mai unter Hygiene- und Schutzauflagen sowie einem gesteuerten Zugang mit Online-Tickets wieder auf. Der Besuch - mit Maske - wurde auf zwei Stunden begrenzt. So konnten weniger Gäste kommen als ohne Pandemie.

In der Ausstellung spürte das Museum Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau waren 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert.

Impressionisten-Dauerausstellung ab 7. September

Bereits im September gibt es in Potsdam aber ein Wiedersehen mit dem französischen Impressionisten. Dann werden insgesamt 34 Bilder von Claude Monet im Barberini ausgestellt. Ab dem 7. September zeigt das Museum dauerhaft eine umfangreiche Impressionismus- Sammlung von Museumsgründer Hasso Plattner. Zu seiner Sammlung gehören weltbekannte Werke wie die „Brücke von Argenteuil“ von Gustave Caillebotte oder „Hafen bei Sonnenuntergang“ von Paul Signac. Und eben Monets berühmte „Seerosen“ oder „Der Getreideschober“.

Hinter der Entscheidung, diese Werke nach Potsdam zu geben, steht Plattners Hoffnung, dass „hier im Osten Deutschlands ein Ort der deutsch-französischen Freundschaft, des kulturellen Freigeistes und des internationalen Austausches“ entsteht.

Von MAZonline