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Kultur „Lichtblick“ in der Krise – Internationaler Museumstag digital
Nachrichten Kultur „Lichtblick“ in der Krise – Internationaler Museumstag digital
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21:43 17.05.2020
Potsdam: Der Eingang zum Filmmuseum. Das Museum hat nach mehrwöchiger Corona-bedingter Schliesszeit mit der Ausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ den ersten Teil seines Hauses wieder geöffnet. Quelle: Soeren Stache/dpa
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Velten

Es ist ein besonderer Internationaler Museumstag in Deutschland: Wegen der Corona-Krise bieten viele Museen spezielle Angebote im Internet an. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) - sein Bundesland ist in diesem Jahr in der Gastgeberrolle - sieht in den digitalen Angeboten auch etwas Gutes: „Unter dem Motto "Museum für alle" können wir heute eine Vielzahl digitaler Angebote nutzen, die gerade in diesen Zeiten für viele Menschen ein Lichtblick sind“, sagte der amtierende Präsident des Bundesrats am Sonntag zur Eröffnung des Internationalen Museumstages in einer Videobotschaft im Netz. Die ursprünglich geplante Eröffnungsfeier im Ofen- und Keramikmuseum in Velten war wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Mehr als 800 Museen digital dabei

Auf den Internetseiten des Internationalen Museumstages präsentieren sich mehr als 800 Museen digital - dort ist auch eine Liste der Häuser, die wieder offen haben. Das Berliner Pergamon-Museum bietet zum Beispiel ein digitales Programm, das Pergamon-Panorama hat wieder geöffnet. In Brandenburg laden bereits wieder mehr als 70 Museen zum Besuch ein - mit Abstands- und Hygieneregeln.

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Mit Videobotschaften wandten sich mehrere Museen am Sonntag an Interessierte - ob das Flederhaus-Museum Julianenhof in Märkische Höhe (Märkisch-Oderland) oder die Brikettfabrik Louise in Domsdorf (Elbe-Elster).Auf den Internetseiten des Internationalen Museumstages präsentieren sich mehr als 800 Museen digital - dort ist auch eine Liste derer, die wieder öffnen. In Brandenburg laden mehr als 70 Museen wieder zum Besuch ein - mit Abstands- und Hygieneregeln.

Thaterstücke im Live-Stream

Die meisten Museen dürften unter strengen Vorkehrungen wieder öffnen, sagte Woidke. „Aber immer noch müssen viel zu viele Ausstellungen, Führungen und auch kulturelle Angebote ausfallen.“ Er verriet dem RBB-Sender Radio eins: „Ich gehe schon gerne ins Museum.“ Am liebsten schaue er sich Historisches an wie das Museum des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock oder das Brandenburgische Textilmuseum in Forst. Unbedingt wolle er noch in die Monet-Ausstellung im Museum Barberini. Da gab es bisher aber keine Tickets mehr.

Kulturministerin Manja Schüle (SPD) sagte, Brandenburg habe als erstes Bundesland am 22. April wieder die Museen geöffnet. „Die vielfältige Museumslandschaft Brandenburgs lässt sich in diesem Jahr sowohl analog als auch digital erleben“, erklärte sie per Mitteilung und gab ein paar Tipps: Das Barnim Panorama in Wandlitz streame live unterhaltsame Theaterstücke aus „Fräulein Brehms Tierleben“ mit Live-Chat, das Archäologische Landesmuseum lade Kinder zu einer Online-Museums-Rallye ein.

Der Internationale Museumstag, den der Internationale Museumsrat ausruft, will auf die Vielfalt der Museen hinweisen - in Deutschland sind es mehr als 6500. Der Schwerpunkt in diesem Jahr war „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“. Schirmherr ist der jeweilige Präsident des Bundesrates - in diesem Jahr Woidke.

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Von RND/dpa

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