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Kultur Antenne Brandenburg hat die meisten Hörer in der Region
Nachrichten Kultur Antenne Brandenburg hat die meisten Hörer in der Region
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16:51 27.03.2019
 Beliebt: 249 Minuten hören Menschen in Deutschland Radio. Stock Quelle: aldorado - stock.adobe.com
Potsdam

Großer Jubel beim RBB: Antenne Brandenburg ist weiterhin das beliebteste Radioprogramm in der Region. 159.000 Hörerinnen und Hörer schalten im Durchschnitt zwischen sechs und 18 Uhr die werbeführende RBB-Welle ein. Das sind zwar 12.000 weniger als im Juli 2018, aber es reicht noch für den Spitzenplatz, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in Frankfurt/Main hervorgeht. Wohlfühlmusik, regionale Informationen und Moderatorinnen und Moderatoren, die in Brandenburg zu Hause sind, sind das Erfolgskonzept des Senders.

Gewinner ist Radioeins

Der private Berliner Rundfunk 91,4 landet mit 141.000 Hörern auf dem zweiten Platz und kann sich über einen Hörerzuwachs von 12.000 im Vergleich zur letzten Umfrage freuen. Der private Konkurrent 104.6 RTL ist zwar noch mit 135.000 Hörern unter den Top drei, hat aber 4000 Hörer verloren. Auch BB Radio muss einen Verlust von 4000 Hörern hinnehmen und kommt mit 99.000 auf Platz vier. 9000 Hörer weniger verzeichnet 94,3 rs2, schafft es aber mit 93.000 Hörern in der Durchschnittsstunde auf Platz fünf.

Zu den Gewinnern in der Region zählt die RBB-Welle Radioeins. 90. 000 schalten ein, das sind 11.000 Menschen mehr als im vergangenen Jahr. Das RBB-Programm rbb 88.8 behielt nahezu seine Hörerzahl und kommt aktuell auf 84 000 Hörer, das sind 1000 weniger als bei der früheren Erhebung. Im Februar 2019 ging radioBerlin 88,8 im komplett neu gestalteten Programm rbb 88.8 auf. Die Auswirkung dieser Reform werden erst bei der nächsten Mediaanalyse zu sehen sein, hofft man beim RBB. Gleiches gilt für den Umbau beim Jugendfunk Fritz, der zu einer digitalen Plattform ausgebaut wird. Aktuell erreicht Fritz 54.000 Zuhörer. RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus ist zufrieden: „Wir setzen unseren Erneuerungskurs fort. Der RBB bietet das meistgehörte Radioprogramm in der Region an und kann mit drei seiner Sender in Berlin zulegen. Das belohnt die Arbeit in den Redaktionen.“

ARD-Wellen ereichen 37 Millionen Hörer

Die Nutzung des Radios ist laut Media-Analyse sehr stabil geblieben. Die Menschen in Deutschland hören an einem normalen Werktag im Schnitt 249 Minuten Radio - das sind mehr als vier Stunden. Der Wert ist im Vergleich zur vorherigen Erhebung vom Juli 2018 um zwei Minuten gestiegen. Noch immer liegen die öffentlich-rechtlichen Sender auf dem deutschen Radiomarkt vorne. Die ARD-Wellen erreichen im Schnitt an einem Werktag 37,018 Millionen Menschen. Das sind 412 000 Hörer weniger als im vergangenen Jahr. Die werbefinanzierten privaten Sender schalten 30,101 Millionen Hörer ein.

Für die repräsentative Untersuchung befragt die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse zweimal im Jahr rund 70 000 Menschen ab 14 Jahre in Deutschland nach ihren Lieblingssendern. Die Daten sind wichtig für die Preise von Werbespots und geben den Sendern Hinweise über die Attraktivität ihres Programms.

Von Claudia Palma

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