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Kultur Rau, rockig und etwas Pathos: Foo Fighters beim Lollapalooza
Nachrichten Kultur Rau, rockig und etwas Pathos: Foo Fighters beim Lollapalooza
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13:22 11.09.2017
Foo-Fighter-Sänger Dave Grohl. Quelle: dpa
Hoppegarten

Wahre Helden preschen vor. Sie schicken nicht erst den Rest der Band auf die Bühne, um dann mit Trommelwirbel gefeiert zu werden. Dave Grohl ist ein Held. Der ex-Drummer von Nirvana hat den Grunge überstanden und mit seinen vor mehr als 20 Jahren gegründeten Foo Fighters den Rock neu belebt. Zum Beginn des Konzerts auf der Hauptbühne des Lollapalooza-Festivals in Hoppegarten rennt Grohl an seinen Kollegen vorbei und stimmt sich mit Urschreien auf die nächsten mehr als zwei Stunden ein.

Höhepunkt des Lollapalooza Festivals in Hoppegarten (Märkisch-Oderland) beim auf dem Gelände der Rennbahn Hoppegarten: Die US-amerikanische Band Foo Fighters mit Sänger Dave Grohl.

Gleich zu Beginn setzen Grohl und Co. mit dem brachialen „All My Life“ und dem berühmten „Learn to Fly“ das Fundament ihrer Kunst: rau, rockig und gern mal mit einer Prise Pathos. Besonders beeindruckend ist das virtuose Geknüppel von Taylor Hawkins. Selbst Songs, die sich eher schleppen, verwandelt der Ausnahmedrummer noch in wuchtige Rocksongs. Er ist ein Typ, der aus Nieselregen ein Gewitter machen könnte.

Die Foo Fighters spielen fast alle Hits der vergangenen rund zwei Jahrzehnte, sie laden sich zu einem Coversong von Jane’s Addiction sogar den gerade in Hoppegarten weilenden Perry Farrell ein. Er hat das Lollapalooza einst gegründet und für den Abschluss der dritten deutschen Auflage genau die richtige Band zum Abschluss gebucht. Am Ende spielen die Foo Fighters noch stadionrockige Hymnen wie „Best of You“ und „Wheels“. 85 000 Festivalgänger sind begeistert – und kommen zum Glück am Sonntagabend auch schneller als am Tag davor nach Hause. Kein Chaos und S-Bahn-Gedrängel, dafür ganz großer Rock’n’Roll.

Von Maurice Wojach

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