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Kultur "Sex on Fire" in der Waldbühne
Nachrichten Kultur "Sex on Fire" in der Waldbühne
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20:09 28.06.2013
Kings of Leon Quelle: Promo
Berlin

„Kings of Leon“ machen ungern viel Aufhebens um sich. Eigentlich ist das sympathisch – dieses unprätentiöse Verständnis von dem, was eine Rockband so tun sollte: auf die Bühne gehen, nach der Gitarre greifen, spielen. In der ausverkauften Waldbühne sparte sich Sänger Caleb Followill am Donnerstag deshalb die Begrüßungsfloskeln. Und kam gleich zur Sache.

„Closer“, ein schwermütiger Song über die verlorene Liebe, eröffnet einen Konzertabend, der oft grandios, vereinzelt nass und leider viel zu schnell vorbei ist. Die Band aus Tennessee – drei Brüder eines Wanderpredigers und ihr Cousin – steht für einschneidende Akkorde, gefällige Melodien und ausgefeilte Texte. Zugegeben: Da sind sie nicht die einzigen. Trotzdem füllen sie weltweit Stadien. Ihr Erfolgsgeheimnis: Caleb Followill.

In verwaschenen Jeans, mit silbernem Kreuzanhänger und Anarcho-Miene röhrt der 30-Jährige „I don't care what nobody says, no, I'm going to be her lover“ aus dem Song „Knocked up“ (2007) ins Mikrofon. Frauen schmelzen bei sowas dahin – auch die vielen, die mit Partner gekommen sind. „Kings of Leon“ ziehen an, gerade weil sie kantig und – sagen wir – mies gelaunt sind. Die Fans lieben sie dafür. Selbst technische Patzer werden weggejubelt. Und kaum ist der letzte Song verklungen, bringt das Menschenmeer den Rockern ein Ständchen. Da entfährt selbst dem abgeklärten Frontmann ein Lächeln.

Mit der Single „Sex on Fire“ gelang der Band 2008 der Durchbruch – ein rockiger, atmosphärischer, dichter Song. Auf ihn haben die Fans trotz des Regens und der Kälte gewartet. „Kings of Leon“ spielen die Hymne routiniert. Ein kurzes Winken. Ein „You guys are wonderful.“ Und Schluss. Nach knapp anderthalb Stunden machen die Könige Feierabend. Wirklich geadelt hätten sie ein paar Songs mehr.

Von Judith Görs

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