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Kultur The Wild! machen Rabatz in Berlin
Nachrichten Kultur The Wild! machen Rabatz in Berlin
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20:29 30.07.2019
The Wild! Quelle: promo
Potsdam

Die Hatz geht wieder los! Mit The Wild! aus Kanada. Alles, was die Jungs sind, ist bereits in Stein gemeißelt. Im Namen des Vierers – samt Ausrufezeichen. Was das bedeutet? Vor allem wird die Hütte brennen, wenn das Quartett aus British Columbia loslegt.

Klar, es wird wild. Die unverhohlene Vorliebe für derben Boogie-Rock, für fiebrigen Blues, der aus den Poren geschwitzt wird und manch punkige Kante hat, für stoisch-geniale Riffs, die zum Matte schütteln und Umtrunk geradezu einladen – das alles teilen The Wild! auf ihrer Platte „Wild At Heart“ mit Gleichgesinnten vom Fach. Mit 77 aus Katalonien beispielsweise oder hat The Lazys aus Australien.

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Brandneu aus Brasilien: Noch mit einem gewissen Hang zum Pompösen im Intro hämmern Traumer bald auf die Gehörgänge ein. Daheim und in Japan verehrt. Traumer möchten mit Heldentenor, melodischer Härte und unvergänglich klassischem Metal sehr europäischer Abkunft nun auch ihre Anhängerschaft vergrößern. Schaffen die!

Traumer: History. ROAR/Soulfood.

Rückwärtsgang. Stopp! Birmingham, 1993. Cain heißt die Truppe, die ihre Songs aus der Finsternis kriechen lässt. Grauenvoll, langsam und gewalttätig. Auf gewisse Weise lärmende Paten-Kinder, die von Ozzy O, Psychedelik-Rockern und Vertretern der Industrial-Szene gezeugt worden sein könnten. Ein epochales Monster, das jetzt erneut losgelassen wird.

Cain: Cain. Rise Above/Soulfood.

Jenen genialen und obendrein schlicht umwerfenden Stoff also, der von berühmten Stichwortgebern wie AC/DC ebenso geliefert wird wie – sagen wir – von ZZ Top, die ihren unbehauenen Sound seit nunmehr 50 Jahren abfeiern. The Wild! wiederum sind vier ehrliche, höchst robuste Haudegen, denen man einen Besuch abstatten sollte. Viper Sniper, die lokale Unterstützung der Kanadier, stehen gleichfalls für Rock’n’Roll mit viel Biss.

Das Konzert: The Wild! und Viper Sniper spielen am Donnerstag, dem 1. August, um 20 Uhr im Nuke Club in Berlin-Friedrichshain.

Von Ralf Thürsam

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