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Kultur „Traumfabrik“: Liebende hinter Mauern
Nachrichten Kultur „Traumfabrik“: Liebende hinter Mauern
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13:49 02.07.2019
Die Weltpolitik wird sie bald auseinanderbringen: Emil Hellwerk (Dennis Mojen) und Milou (Emilia Schüle). Quelle: Tobis
Hannover

Die große Liebe über die innerdeutsche Grenze hinweg: „Traumfabrik“ ist nicht der erste Film, der sich an diesem Thema versucht. Auch hier reißt der überraschende Mauerbau im Jahr 1961 Menschen auseinander.

Bei Dreharbeiten im Defa-Studio Babelsberg funkt es zwischen Kleindarsteller Emil (Dennis Mojen) und dem französischen Tanzdouble Milou (Emilia Schüle). Doch bevor sich die beiden näherkommen, trennt sie auch schon die überraschende Grenzschließung am 13. August 1961.

Die Defa-Welt des schönen Scheins kollidiert brutal mit Emils DDR-Realität. Aber der Romantiker gibt nicht so schnell klein bei: Während Milou schon wieder in Paris ist, entwickelt er hinter dem Rücken des Studiobosses (Heiner Lauterbach) einen gewagten Plan, um sie wieder zu sehen – und das Kino spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Bombastisches Finale in der Traumfabrik

Das Zeitkolorit des aufwendig inszenierten Spektakels bringt Regisseur Martin Schreier in diesem nostalgisch gefärbten Drama gut rüber. Auch die Chemie zwischen den beiden superben Hauptdarstellern Emilia Schüle und Dennis Mojen stimmt. Die anrührende Hommage an das älteste Filmstudio der Welt punktet mit einem bombastischen Finale – dieser Film hat zweifellos Herz. Bloß wirkt das Ganze etwas old fashioned.

Traumfabrik“, Regie: Martin Schreier mit Dennis Mojen, Emilia Schüle, Heiner Lauterbach, 128 Minuten, FSK 6

Von Margret Köhler / RND

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