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Kultur U2 in Berlin: Echten Iren macht Regen nichts aus
Nachrichten Kultur U2 in Berlin: Echten Iren macht Regen nichts aus
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09:59 13.07.2017
Durfte natürlich nicht fehlen: Der Song „Where The Streets Have No Name“.
Durfte natürlich nicht fehlen: Der Song „Where The Streets Have No Name“. Quelle: dpa (Archivbild)
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Berlin

U2 feiern 30 Jahre „The Joshua Tree“. Im Rahmen ihrer Welttournee, bei der sie ihr Erfolgsalbum von 1987 komplett von Anfang bis Ende spielen, machten sie am Mittwoch auch Halt in Berlin – zum Leidwesen der deutschen Fans das einzige Konzert im Bundesgebiet.

Die Zuschauer waren mit allen Wassern gewaschen: Im Gepäck hatten sie Regencapes und Schirme – die Miniaturausgaben letzterer durften auch trotz strenger Sicherheitsauflagen mit ins Berliner Olympiastadion. Das bunte Meer aus Plastik machte schon vor Konzertbeginn optisch einiges her.

Eingestimmt von Noel Gallagher’s High Flying Birds als Vorband und ungeachtet des Dauerregens begannen U2 gegen 21 Uhr mit ihrer Jubiläumsshow. Legendär die ersten Zeilen „I can’t believe the news today“, die an diesem Mittwochabend von Sänger Bono angestimmt wurden: Es handelt sich um die erste Zeile ihres ersten großen Songs, „Sunday Bloody Sunday“, der eine besondere Bedeutung sowohl für die Band als auch für ihre Anhänger hat.

Sänger Bono weiß, wie man eine gute Show aufzieht. Quelle: dpa (Archivbild)

Mit „Sunday Bloody Sunday“, „New Years Day“ und „Where The Streets Have No Name“ lieferten Bono und Co. gleich zu Beginn einige Superhits aus der Bandgeschichte ab.

Und während Noel Gallagher’s High Flying Birds sich komplett unter Regenpavillons versteckt haben, gönnten sich U2 nur ein kleines Zelt für Drummer Larry. Doch auch wenn die Iren natürlich nicht aus Zucker sind: Auch Bono suchte in regelmäßigen Abständen Unterschlupf bei seinem Bandkollegen.

>> Die ausführliche Konzertkritik und eine Bildergalerie vom Mittwochabend gibt es hier


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Von Maurice Wojach/MAZonline

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