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Kultur Was Ministerin Martina Münch (SPD) 2018 anschieben muss
Nachrichten Kultur Was Ministerin Martina Münch (SPD) 2018 anschieben muss
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00:20 11.01.2018
Die Brandenburgische Schlösser GmbH möchte Schlösser wie das in Altdöbern abstoßen. Quelle: FOTO: dpa
Potsdam

Auch nach dem Scheitern der Kreisgebietsreform hält das Land Brandenburg an Strukturveränderungen fest, die in diesem Zusammenhang geplant waren. Hätten Frankfurt (Oder) oder Cottbus ihren Status als kreisfreie Stadt verloren, wär der Fortbestand wichtiger Kultureinrichtungen in den Kommunen gefährdet gewesen. Vorbeugend versprach das Kulturministerium, sich stärker an deren Finanzierung zu beteiligen.

„Das Kabinett hat uns grünes Licht gegeben, unsere Pläne weiter zu verfolgen“, sagte Ministeriumssprecher Stephan Breiding gestern gegenüber MAZ. Ab 2019 soll das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) in eine Landesstiftung überführt werden. Auch die künftige Größe und der Unterhalt des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt werden neu verhandelt. Die Fürst-Pückler-Stiftung Branitz darf ab 1. Januar 2019 ebenfalls mit mehr Landesmitteln rechnen. Damit soll auch eine geplante Bewerbung um den Unesco-Titel „Weltkulturerbe“ unterstützt werden.

„In den Berlin-fernen Gebieten gibt es große, strukturelle Probleme“, begründete Breiding das Engagement des Landes. Die Bevölkerung werde „nicht nur im ländlichen Raum, sondern auch in den Städten deutlich schrumpfen“, so Breiding. Bereits im Juli 2017 wurden unter Obhut des Ministeriums zwei Kunstsammlungen in Cottbus und Frankfurt zu einem Landesmuseum für moderne Kunst fusioniert. Und die Theater in Schwedt und Senftenberg erhielten den Rang von Landesbühnen.

Für zwei Probleme muss Kulturministerin Martina Münch (SPD) 2018 Lösungen präsentieren: Die angekündigte Neuausrichtung der Kammeroper Schloss Rheinsberg ist bereits überfällig. Wie soll es hier nach der Nichtverlängerung der Intendanz von Frank Matthus 2019 weitergehen? Und auch die Verhandlungen mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz müssen zu einem guten Abschluss gebracht werden. Ihre Tochter, die Brandenburgische Schlösser GmbH (BSG), will sich in Brandenburg nicht länger engagieren. Deshalb stehen einige sanierte und unsanierte Immobilien vor einem Besitzerwechsel. Auch die Zukunft von Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf ist ungewiss, da die BSG sich hier als Betreiber zurückzieht.

Von Karim Saab

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