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Medien & TV CIA startet Instagram-Kanal – und postet ein Rätsel-Foto
Nachrichten Medien & TV CIA startet Instagram-Kanal – und postet ein Rätsel-Foto
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14:48 26.04.2019
Der amerikanische Nachrichtendienst ist nun auf Instagram. Quelle: AP
Langley

Dass große Institutionen einen eigenen Social-Media-Kanal haben, ist nicht neu. Doch wenn ausgerechnet der bekannteste Geheimdienst der Welt, die Central Intelligence Agency (CIA) einen Instagram-Kanal eröffnet, dann sorgt das schon für Aufsehen im Netz.

Das erste Foto postete die CIA am Donnerstagmorgen mit der Ortsangabe „Langley, Virginia“ – dem Hauptsitz des Nachrichtendienstes. Darauf zu sehen ist ein Arbeitsplatz mit Büchern, Kopfhörern, Zeitschriften und einer Perücke. Der Kommentar dazu lautet „I spy with my little eye...“, was zu Deutsch etwa dem Kinderspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ entspricht. Bislang hat der Account nur 16.000 Follower, mehr als 7000 haben den ersten Beitrag geliked.

Was der erste Beitrag genau soll? Unklar. Laut dem US-Portal Mashable sagte eine Pressesprecherin über den Schritt, sich auf Instagram zu repräsentieren: „Der Instagram-Beitritt ist ein weiterer Weg, wie wir die Geschichten der CIA teilen und talentierte Amerikaner rekrutieren wollen.“

Rätselraten um das CIA-Bild

Und was gibt es zu rätseln? Der Schreibtisch ist voll von Dingen, Hinweisen. So steht eine große, braune Papiertüte, in der zum Beispiel Beweisstücke aufbewahrt werden könnten, mit der Aufschrift: „Top Secret Pulp“, was so viel heißt wie streng geheimer Quatsch. Links daneben steht ein Aktenständer, an dem ein Kopfhörer hängt. Auf dem Schreibtisch verteilt sind allerlei Ausdrucke: Wetterkarten, Gebietskarten, die Titelseite eines Comics, die Zeichnung eines Mannes mit Schnurrbart und Brille, jeweils ein aufgeschlagenes und ein geschlossenes schwarzes Notizbuch.

Außerdem verstecken sich diverse Hinweise auf Reisen im Bild: eine Spardose, in der ein paar Münzen stecken – keine amerikanischen – mit der Aufschrift „Ich will die Welt bereisen“. Es gibt einen kleinen Globus, ausländische Geldscheine, ein Nazar-Amulett, wie es in der Türkei genutzt wird, um den bösen Blick abzuwehren, und eine ägyptische Gottheit. Aber auch Hinweise auf die Arbeit als CIA-Agentin: Ein Mitarbeiterausweis, ein klassischer Trenchcoat, eine Perücke, eine weitere Aktenmappe auf dem Schreibtisch mit einem Stempel sowie ein paar Bücher, die man wohl CIA-Helferliteratur nennt. Außerdem ist eine große, gestreifte Papiertüte unter dem Schreibtisch deponiert.

CIA war vorher auch schon bei Twitter und Facebook

Doch was ist des Rätsels Lösung? Der Wecker auf dem Schreibtisch zeigt 8.45 Uhr an, es gibt ansonsten keinen Hinweis auf ein bestimmtes Jahrzehnt. Nur: Technische Geräte sind nicht zu sehen. So sieht es eher wie die Klischee-Retro-Ausstattung einer CIA-Agentin aus. Vielleicht zwecks Nachwuchsrekrutierung? Immerhin ist die Behörde ebenfalls seit 2014 mit einem offiziellen Konto bei Facebook und Twitter aktiv, und hat beim Musikstreamingdienst Spotify Anzeigen gestaltet. Während der Geheimdienst also die sozialen Medien für Ermittlungen nutzen, verwendet er die Plattform nun auch für die Eigenwerbung.

Von RND

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