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Netzwelt Spotify entwickelt eigenes Stories-Feature
Nachrichten Medien Netzwelt Spotify entwickelt eigenes Stories-Feature
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13:23 14.05.2019
Erfolgreich an der New Yorker Börse, seit kurzem 100 Millionen zahlende Kunden, das sind mehr als doppelt so viele wie Apple Music: Der schwedische Sharing-Riese baut sein Angebot weiter aus. Quelle: Richard Drew/AP
Stockholm

Laut Medienberichten testet der Sharing-Riese Spotify derzeit eine eigene Stories-Variante. Der Arbeitstitel laute „Storyline“, berichtet das Portal „Techcrunch“. Kern von „Storyline“ solle es sein, Künstlern eine neue Plattform zu bieten, auf der sie Einblicke in ihre Arbeit geben, Eindrücke weitergeben und ihre eigenen Ansichten schildern, die sich auf den kreativen Prozess oder die Motive ihrer Musik beziehen. So soll „Storyline“ wohl zum digitalen Schulterblick auf die Arbeit der dort präsenten Künstler werden und den Abonnenten den Eindruck vermitteln, bei den kreativen Prozessen praktisch dabei zu sein.

Das ähnelt der schon vorhandenen Funktion „Behind the Lyrics“, doch soll „Storyline“ den User über mehrere Screens führen und auch anzeigen, wie viele Screens noch folgen. Bislang ist „Storyline“ nur ein Testlauf und Spotify will die weitere Entwicklung nicht kommentieren.

Noch können Künstler bei „Storyline“ keine eigenen Inhalt hochladen

Wer Mitglied in der Testgruppe ist, sieht einen Hinweis am unteren Ende des Screens, der auf den erweiterten Content hinweist. Dann wischt man auf den Screen nach oben um die Story freizulegen und beginnt mit dem Durchtippen. Die Stories können Liedtexte, Geschichten oder Bilder enthalten.

Bisher können Künstler oder deren Management noch nicht selbst Inhalte für „Storyline“ hochladen. In der Testphase erledigen das Spotify-Mitarbeiter. Doch bald schon könnte „Storyline“ ein Bestandteil der Künstlerstartseite sein – und so Spotify auch nach und nach eigene Inhalte verschaffen.

Spotify bestätigte gegenüber techcrunch, dass man an einer Storie-Funktion arbeite. „Wir testen andauernd neue Formate, um mehr Usern ein besseres Nutzererlebnis zu verschaffen.“ Weitere Details wurden allerdings nicht mitgeteilt.

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