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Ostdeutschland Im Livestream: Talk mit dem Ostbeauftragten Marco Wanderwitz
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Am Dienstag im Livestream: Talk mit dem Ostbeauftragten Marco Wanderwitz

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17:54 15.06.2021
Marco Wanderwitz (CDU) spricht in der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages.
Marco Wanderwitz (CDU) spricht in der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages. Quelle: Bernd Von Jutrczenka/dpa
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Leipzig

Der Job des Ostbeauftragten der Bundesregierung ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen soll er Werbung für den Osten machen, für mehr Wahrnehmung kämpfen und aufzeigen, wo die Wiedervereinigung noch vorangetrieben werden muss.

Zum anderen muss der Ostbeauftragte in den Osten hineinleuchten und Probleme sichtbar machen, die man von außen, aus dem Westen, vielleicht nicht immer verstehen kann. In den vergangenen Tagen tat der derzeitige Ostbeauftragte, der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz, vor allem Letzteres: Er ging den Osten hart an.

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Ostdeutsche teilweise „diktatursozialisiert“?

In einem Podcast der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Wanderwitz, dass ein Teil der Bevölkerung im Osten „gefestigte nichtdemokratische Ansichten“ habe. Im Osten lebten Menschen die „teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind“. Man könne, so Wanderwitz, nur „auf die nächste Generation“ hoffen.

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Der Podcast erschien nur wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Bei dieser zeigte sich dann: Die Älteren, die ihr Leben in der DDR verbracht hatten, wählten zu großen Teilen CDU. Stärkste Kraft bei den Mitte-30-Jährigen wurde hingegen die AfD.

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Ihre Frage an den Ostbeauftragten

Welche Schlüsse zieht der Ostbeauftragte Marco Wanderwitz aus diesem Ergebnis? Warum legen viele junge Ostdeutsche ihre Hoffnung in eine Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Und was ließe sich dagegen tun? Unter anderem darüber wollen wir mit Marco Wanderwitz sprechen. Am Dienstag, dem 15. Juni, um 18 Uhr.

Von LVZ