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Panorama Dackel-Streit: Bonnie muss zurück nach Brandenburg
Nachrichten Panorama Dackel-Streit: Bonnie muss zurück nach Brandenburg
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10:07 11.08.2016
Der Streit um Dackel Bonnie beschäftigt seit längerem die Justiz in Brandenburg.
Der Streit um Dackel Bonnie beschäftigt seit längerem die Justiz in Brandenburg. Quelle: Enrico Bellin/Archiv
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Potsdam

"Lulu" soll wieder in sein altes Hundeleben als  "Bonnie" zurück: Ein Ehepaar aus Bayern muss einen im Urlaub zugelaufenen Dackel an die ursprünglichen Besitzer aus Ferch in Brandenburg zurückgeben. Das entschied am Mittwoch das Landgericht Potsdam nach erbittertem jahrelangen Rechtsstreit. Weder alte noch neue Besitzer hatten auf das Tier verzichten wollen.

Die Münchner, die die Teckeldame 2012 bei einer Autobahnauffahrt westlich von Berlin aufgelesen hatten, hatten laut Urteil das Ordnungsamt nicht eingeschaltet und somit unrechtmäßig gehandelt.

Lulus alte Identität als Bonnie war bekannt geworden, nachdem das Paar einen zweiten Teckel hatte anschaffen wollen und beim Züchter neue Papiere beantragt hatte. Die Münchner beteuerten in einer Mitteilung, sie hätten schon vorher auf verschiedensten Wegen nach den Ur-Besitzern gesucht - ohne Ergebnis. Der Ausreißer hatte weder Halsband noch Marke gehabt.

Im Gegenzug sollen die Pflegeeltern 3271,16 Euro für Futter, Tierarzt und andere Ausgaben erstattet bekommen. Wenn sie dieses Geld erhalten haben, müssen sie das Tier herausgeben. "Sonst kommt ein Gerichtsvollzieher und holt den Hund ab", erläuterte eine Gerichtssprecherin. Das Urteil ist unanfechtbar.

dpa