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Panorama Die Queen als Chefin: So kann man für die britischen Royals arbeiten
Nachrichten Panorama Die Queen als Chefin: So kann man für die britischen Royals arbeiten
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21:00 20.05.2019
Ob den Regenschirm halten, für sie kochen oder ihre sozialen Kanäle befüllen: Immer wieder suchen die Queen und die anderen britischen Royals nach neuen Mitarbeitern. Quelle: Andrew Parsons/imago images
London

Haben die britischen Royals Probleme mit ihren Mitarbeitern? Die britische Zeitung „Daily Mail“ hat nun Zahlen veröffentlicht: Demzufolge sollen seit dem Jahr 2015 sieben Mitarbeiter des Kensington-Palastes, in dem unter anderem Prinz William und Herzogin Kate mit ihren drei Kindern wohnen, wegen Fehlverhaltens entlassen worden oder freiwillig gegangen sein.

Auch über den Umgang von Herzogin Meghan mit ihren Mitarbeitern wurde oft spekuliert – sie ist schon vor der Geburt von Sohn Archie mit Prinz Harry aus dem Kensington-Palast ausgezogen und lebt nun im westlich von London gelegenen Frogmore Cottage. Im vergangenen Jahr hatte Berichten zufolge Meghans persönliche Assistentin gekündigt, und auch die Privatsekretärin des Paares soll Ende 2018 freiwillig gegangen sein – nachdem zuvor schon ihr Vorgänger gekündigt hatte. Das richtige Personal zu finden scheint schwierig zu sein.

Britische Royals suchen nach neuen Mitarbeitern

Auch aktuell suchen die britischen Royals nach neuen Mitarbeitern – auf der Homepage der royalen Familie sind mehrere Jobs ausgeschrieben, unter anderem als Souschef, also als Stellvertreter des Chefkochs, oder als Verantwortlicher für die digitale Kommunikation. Doch was müssen die eigentlich können, um eine so wichtige Aufgabe in der britischen Königsfamilie wahrzunehmen – und was erwartet sie?

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Der für den Buckingham-Palast gesuchte Souschef jedenfalls soll fünf Tage die Woche arbeiten – zum Teil auch am Wochenende, wie die Ausschreibung erläutert. Dafür bestehe die Möglichkeit, vor Ort zu leben, inklusive täglicher Mahlzeiten. Mit Queen Elizabeth II., die im Palast wohnt, werden die wohl aber eher nicht eingenommen. Außerdem bringe diese Option eine Gehaltsminderung mit sich. Was der Koch verdient, verrät die Ausschreibung nicht.

Souschef der Queen soll französische Küche erlernen

Interessant ist auch folgende Anforderung: „Sie erwerben umfassendes Wissen über die Essensindustrie und werden in klassischer französischer Küche trainiert.“ Isst die Queen etwa am liebsten französisch? Zu den Aufgaben gehöre außerdem, Menüs für große Events vorzubereiten oder zu anderen royalen Residenzen zu reisen.

Bei dem Job als Verantwortlicher für digitale Kommunikation wird schon in der Stellenausschreibung ein Gehalt angegeben: Etwa 30.000 Pfund, je nach Erfahrung, werden den Bewerbern pro Jahr versprochen. Das sind umgerechnet rund 34.250 Euro Jahresgehalt.

Verantwortlicher für digitale Kommunikation der Queen gesucht

Gefordert wird dafür eine 37,5-Stunden-Woche. „Ihre Inhalte werden von Millionen Menschen gesehen“ steht in der Ausschreibung – ein Hinweis auf die große Verantwortung. Es sollten „neue Wege“ gefunden werden, „um die Präsenz der Queen in der Öffentlichkeit und auf der Weltbühne zu pflegen“. Konkret müssten Inhalte für die sozialen Netzwerke, digitale Plattformen und die Homepage der royalen Familie erstellt werden. Man wird also quasi royaler Influencer.

„Dass Ihre Arbeit rund um die Welt geteilt wird, ist die größte Belohnung“, heißt es weiter – eine indirekte Entschuldigung für das geringe Gehalt? Schließlich hat die Person eine Stelle mit Verantwortung – und muss sich ein Leben in London finanzieren. Zumindest das Mittagessen im Buckingham Palace ist inklusive.

Britische Steuerzahlen kommen für Gehälter der Angestellten der Royals auf

Gehälter für ihre Angestellten müssen die Royals übrigens nicht selbst zahlen: Die britischen Steuerzahler finanzieren die Kosten für Gehälter, Reisen und die Instandhaltung von Grundstücken mit. 2018 wurde bekannt, dass die Summe, die die Briten für die Monarchie zahlen, angestiegen ist. So sei die Steuersumme für die Bezahlung offizieller Pflichten des Königshauses und anderer Kosten von 42,8 Millionen Pfund im Finanzjahr 2016/2017 auf 45,7 Millionen Pfund (rund 51,8 Millionen Euro) für das Finanzjahr angestiegen.

Von Hannah Scheiwe

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