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Panorama Erwartet uns nächste Woche der Hitzerekord 2018?
Nachrichten Panorama Erwartet uns nächste Woche der Hitzerekord 2018?
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13:13 20.07.2018
Im Gegenlicht der Nachmittagssonne zeigt ein Thermometer 37 Grad Celsius in einem Garten in Sieversdorf (Brandenburg) an.
Im Gegenlicht der Nachmittagssonne zeigt ein Thermometer 37 Grad Celsius in einem Garten in Sieversdorf (Brandenburg) an. Quelle: dpa
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Berlin

 Seit Wochen erleben wir in Deutschland einen Sommer wie aus dem Bilderbuch: Viel Sonne, wenig Regen und selten kälter als 20 Grad. Das Wetter gleicht dem vieler Urlaubsorte, und doch setzt der Sommer scheinbar noch einen drauf. Meteorologen sagen für die kommende Woche Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke voraus. Auch am Wochenende soll es laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Brandenburg schon sommerlich heiß werden. Zum Wochenstart kühlt es sich zunächst ein bisschen ab: Die Höchsttemperaturen liegen am Montag bei etwa 27 Grad – ab Dienstag klettert das Thermometer dann wieder deutlich über die 30-Grad-Marke. Falls Sie eine Abkühlung brauchen: Hier geht es zu Brandenburgs schönsten Badeseen.

Damit soll die letzte Juliwoche zur heißesten des Jahres werden. N-tv-Meteorologe Björn Alexander sieht darin jedoch nicht nur Gutes. Durch die warme Luft und die Windstille, die vielerorts zu erwarten sei, würden sich unter anderem Schadstoffe vermehrt in der Luft ansammeln, das betreffe besonders Süddeutschland und die Mitte des Landes, sagt Alexanders im n-tv-Gespräch. Und außerdem: „Mit Ausnahme des Alpenrandes und der Gebiete im äußersten Osten und Nordosten ist es eigentlich überall zu trocken.“ Die hohen Temperaturen bis zu Spitzenwerten von 40 Grad könnten zudem bei besonders junge und alte Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Waldbrandgefahr steigt wieder

Trockenheit und warme Temperaturen erhöhen außerdem erneut die Waldbrandgefahr in einigen Regionen Brandenburgs. Am Donnerstag wurde in 5 von 14 Regionen bereits die zweithöchste Warnstufe 4 ausgerufen, wie aus einer Übersicht des Potsdamer Umweltministeriums hervorgeht.

Betroffen sind die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Potsdam-Mittelmark mit den Städten Potsdam und Brandenburg sowie der Landkreis Prignitz. In den restlichen 9 Regionen herrscht Entspannung mit einer sehr geringen bis mittleren Wandbrandgefahr.

Während sich die Hitzegeplagten bislang zumindest nachts von den hohen Temperaturen erholen konnten, falle auch dies kommende Woche weg: Statt den üblichen 15 Grad bei Nacht würden die Werte kaum noch unter 20 Grad sinken. Zudem sei die Luftfeuchtigkeit zum Teil sehr hoch, nachdem die angekündigten Gewitter am kommenden Wochenende abgeflacht sind. „Am Montag erwarten uns letzte Regengüsse und Gewitter an den Alpen. Im großen Rest sorgt das Hoch für viel Sonne und schaufelt zeitgleich warme Luft heran“, sagt Alexander, die würde uns den Rest des Monats weiterhin fest im Griff behalten.

Von RND/lf/dpa